Tirol: Groß angelegte Atemschutzübung bei den Zillertaler Verkehrsbetrieben
Jenbach (Tirol): Durch den Abriss der alten Busgaragen am Gelände der Zillertaler Verkehrsbetriebe, war es der Ortsfeuerwehr FF Jenbach und den Nachbarfeuerwehren am 28. Februar 2008 möglich, ein großes und interessantes Objekt zu beüben.
Im Zuge dieser Übung wurden auch die neu angeschafften Atemschutzüberwachungsgeräte zum ersten Mal in Betrieb genommen. Diese Geräte dienen zur sicheren Überwachung der Atemschutzträger, die sich mit einer Art Stempelmarke, beim Gerät mit Namen und Zeiterfassung einloggen. Nachdem der Geräteträger in das Objekt vordringt, läuft der Countdown um den Mann zu überwachen.

Nach ca. 20 Minuten ertönt ein akustisches Warnsignal, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Zeit des arbeitenden Trupps fast am Ende ist. Es können von jedem Trupp diverse Informationen wie z.B. Arbeitszeit, Namen, Feuerwehr und weiteres gespeichert werden. Mit der Anschaffung dieser Geräte werden die Überwachungen der Atemschutzträger bei Großeinsätzen und Übungen um ein Wesentliches verbessert.
Angekauft wurden insgesamt drei Geräte, die den Feuerwehren Jenbach, Wiesing und Strass dienen.
Ein Danke gilt den Kameraden Karl Knoflach, Clemens Erharter und Sebastian Atzl, die sich mit Anschaffung, Ausgabe und Programmierung sowie mit der Betreuung der Geräte außerordentlich beschäftigt haben.
Weiters konnte bei der Großübung wieder einmal unter sehr realen Bedingungen der Innenangriff und die Personenbergung mittels Bergetuch geübt werden. Mit Rauchbomben und sämtlichen Kleinfeuern wurde das Gebäude sehr stark verraucht. Auch von außen wurde das Objekt mit dem Hubsteiger angefahren und mit sämtlichen Löschleitungen bekämpft. Das Atemschutzüberwachungsgerät der Fa. Pölz bewährte sich bei dieser Übung sehr gut und wird in Zukunft bei Großübungen sowie bei Großeinsätzen verwendet werden.

An dieser Übung beteiligten sich 5 Feuerwehren (FF Jenbach, FF BTF-GE Jenbacher, FF Strass, FF Wiesing und FF Strass) mit ca. 75 Mann und 16 Atemschutztrupps.
Ein Dank gilt dem Atemschutzbeauftragten Sebastian Atzl, der diese Übung organisiert hat sowie den Zillertaler Verkehrsbetrieben, die dieses Übungsobjekt zur Verfügung gestellt haben!
Hinweis:
Das genannte Atemschutzüberwachungsgerät wird übrigens im Feuerwehrmagazin BRENNPUNKT (Ausgabe 2/2008) vorgestellt werden.
