Nö: Ausbildung im Feuerwehrbezirk St. Pölten läuft auf Hochtouren
St. Pölten (Nö): Trotz eisiger Temperaturen „schläft“ die Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren während der Wintermonate keineswegs. Derzeit stehen vor allem Theorie- und Taktikwissen im Mittelpunkt.

Längst ist auch die Lehrgangssaison angelaufen. So haben vom 13. bis 16. Februar 2008 nicht weniger als 28 FF-Mitglieder aus dem Feuerwehrbezirk St. Pölten die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger abgeschlossen. Nur wer genau weiß, wie er sich im Brandeinsatz verhalten muss, kann auch unter widrigsten Umständen wirklich helfen. Entsprechend wichtig ist Bezirkssachbearbeiter Helmut Leitner die ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis. An drei Abenden hatten sich die – vorwiegend jungen – FF-Helfer mit Themen wie Atmung, dem Atemschutztrupp, Gerätekunde und Gefahrenlehre beschäftigt.
Den ganzen Samstag über stand dann die praktische Übung auf dem Programm. Am Ende stand eine Prüfung in der völlig verrauchten Atemschutztrainingsstrecke im Keller der Feuerwehrzentrale St. Pölten. Freilich erst nach erfolgreich abgeschlossener Theorieprüfung.
Der Grund, warum vor allem junge FF-Mitglieder die Atemschutzausbildung absolviert haben, liegt an der zentralen Stellung dieser Ausbildung für eingeteilte FF-Männer und -Frauen. Atemschutz gehört quasi zur „Grundausstattung“ der freiwilligen Helfer.

Derzeit laufen darüber hinaus zwei Vorbereitungslehrgänge auf Landesbewerbe. Einerseits drücken seit zwei Wochen 36 Nachrichtendienstler die Schulbank, um sich auf den Bewerb um das Funkleistungsabzeichen am 7. und 8. März 2008 vorzubereiten. Am Dienstag startet auch der Vorbereitungslehrgang zum Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold – umgangssprachlich auch „Feuerwehrmatura“ genannt. Termin: 16. und 17. Mai 2008.
