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Stmk: Großbrand nach Selbstmordversuch in Leibnitz

Leibnitz (Stmk): In Leibnitz ist Donnerstagfrüh, 14. Februar 2008, ein Einfamilienhaus in Flammen aufgegangen. Der Hausbesitzer dürfte versucht haben sich umbringen und gleichzeitig sein Anwesen in Brand gesteckt haben.

Der Alarm ging gegen 4.30 Uhr bei der Feuerwehr ein. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Einfamilienhaus samt angrenzendem Wirtschaftsgebäude in Vollbrand. Der Besitzer wurde bereits zuvor von der Polizei aus den Flammen gerettet.

Der 82 Jahre alte Südsteirer lebt allein in dem Haus. Er wollte sich offenbar das Leben nehmen, sagt Martin Bowoden, von der Feuerwehr Leibnitz: „Es sieht danach aus, dass sich der Hausbesitzer mit einer Pistole schwer verletzt hat. Außerdem hat er mit einem Brandbeschleuniger das Haus in Brand gesetzt. Die Polizei hat ihn im Wirtschaftsgebäude gefunden. Er hat eine Schussverletzung im Herzbereich.“ Nun hat die Kriminalabteilung des Landes die Ermittlungen aufgenommen.

Vier Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude verhindern. Haus und Wirtschaftsgebäude brannten aber bis auf die Grundmauern nieder. Der Pensionist wurde ins Krankenhaus Wagna gebracht, er schwebt in Lebensgefahr.

ORF Steiermark

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