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Sbg: Feuerwehren Salzburgs rüsten sich für Fußball-EM 2008

Salzburg: LH Gabi Burgstaller (SPÖ) hat Freitagvormittag, 8. Februar 2008, in der Stadt Salzburg modernes Katastropheneinsatzgerät für die Euro 08 an die Freiwilligen Feuerwehren übergeben. Dabei wurde auch das EM-Einsatzkonzept vorgestellt.

Die technischen Vorbereitungen seien abgeschlossen, in einzelnen Fachkursen werde noch Spezialwissen vertieft, aber die Salzburger Feuerwehren seien „Euro-fit“, das versichert Landeskommandant Anton Brandauer am Freitag. „Es wird so ablaufen, dass die Feuerwehren an den drei Spieltagen auf jeden Fall während der Spieldauer in einer Vorbereitungs- und Nachbereitungszeit im Einsatz sind. Wir rechnen mit zehn Stunden pro Spieltag, in denen die Feuerwehren im Einsatz sind“, sagt Anton Brandauer.

„Sind mit 550 Männern bei Spielen im Einsatz“: Und der Landeskommandant erklärt weiter: „Wir haben einen Bereich im Stadion, einen Bereich von Einsatzkontingenten, wo wir uns auf mögliche Einsätze vorbereiten können. Wir sind in der Stadt Salzburg im Public Viewing-Bereich und im Stadion selbst mit der Berufsfeuerwehr und den freiwilligen Feuerwehren mit rund 550 Einsatzkräften im Einsatz.“

Einsatzkräfte aus allen Bezirken in der Stadt: Für den Feuerwehreinsatz bei der Fußball-Europameisterschaft werden Kräfte aus allen Bezirken in die Landeshauptstadt kommandiert. Zum Beispiel Gefahrengutspezialisten. Viele müssen sich Urlaub nehmen oder kommen in der Freizeit zum Dienst. Dafür gibt es ein wenig Geld.
„Das ist an und für sich mehr als Taschengeld zu bezeichnen, die Mitglieder der Feuerwehren bekommen nach der Gebührenordnung einen Ersatz für den Aufwand der damit verbunden ist, das sind 84 Euro pro Tag“, meint Brandauer.
Die Motivation für den Dienst während der Euro wird durch modernes Gerät um insgesamt 1,3 Mio. Euro gestärkt.

„Für die Euro bekommen wir vier Großlüfter und zwei so genannte Löschunterstützungsfahrzeuge, die fernbedient sind und in einer Gefahrenzone eingesetzt werden können, ohne dass ein Mann direkt dabei sein muss. Wir haben außerdem zwei Lastfahrzeuge und 18 Schutzanzüge übergeben und auch ein spezielles Rüstfahrzeug, das im Autobahnbereich zum Einsatz kommt“, schildert der Landeskommandant.

Ernstfall wünscht sich bei EM niemand: Salzburgs Feuerwehren sind also gerüstet, den Ernstfall wünscht sich jedoch niemand. „Die Feuerwehrfrauen und -männer werden sicherlich aufatmen, wenn die Euro vorbei ist und sie sagen können ‚Es waren schöne Spiele und wir hatten keinen Einsatz'“, sagt Brandauer.

ORF Salzburg

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