Technisch

Tirol: Starke Rauchentwicklung durch chemische Reaktion in Innsbruck

Innsbruck (T): Am 17. Jänner 2008 wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck um ca. 11:55 Uhr zu einer Rauchentwicklung aus einem Chemielabor in der Handelsakademie Innsbruck, Technikerstraße, gerufen. Mit sechs Fahrzeugen und 19 Mann rückte die BF aus.

„Auf Grund der Gefahren durch Chemikalien wurde die FF Reichenau (Schadstoffeinheit mit Ausrüstung, um eine professionelle Dekontamination durchführen zu können) alarmiert und an die Einsatzadresse beordert“, erklärt Feuerwehreinsatzleiter Ing. Marcus Wimmer. „Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass es – vermutlich durch eine chemische Reaktion von diversen Säuren, Laugen u.a. Chemikalien zu einer starken Rauchentwicklung aus einem Chemielagerraum gekommen ist“, so Ing. Wimmer weiter.

Warum die Reaktion stattgefunden hat, konnte nicht herausgefunden werden. Die gesamte Schule (ca. 1.000 Schüler) war bei Ankunft der Berufsfeuerwehr schon evakuiert – somit gab es keine Verletzten. Der Chemielagerraum wurde von Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr unter gasdichten Anzügen (SS3) ausgeräumt und die Chemikalien ins Freie verbracht.

Die Reaktion war zu diesem Zeitpunkt dann schon abgeklungen, so dass keine weitere Rauchentwicklung feststellbar war. Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen war der Einsatz für die Berufsfeuerwehr Innsbruck nach ca. 1,5 Stunden beendet.

Einsatzleiter: Bereitschaftsoffizier Ing. Marcus Wimmer

Fotos: BF Innsbruck

BF Innsbruck

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