Deutschland: Wohnhausbrand in Lübeck -> 11 Menschen über Drehleiter gerettet

Lübeck (Deutschland): Durch einem Kellerbrand in der Altstadt ist für elf Hausbewohner der Fluchtweg durch den verrauchten Treppenraum versperrt. Über die Drehleiter werden die aus dem Schlaf gerissenen Bewohner ins Freie gebracht.
Um drei Uhr Nachts des 3. Jänner 2008 wird die Feuerwehr Lübeck durch die Polizei zu einem Feuer in die Altstadt gerufen. In der Kaiserstrasse, unweit vom Burgtor brennt ein Keller in einem mehrgeschossigem Altstadtwohnhaus. Ein Teil der Feuerwehrkräfte ist bereits bei einem zweiten Feuer in der Kronsforder Alle eingesetzt. Dort brannte ein Altreifenstapel vor einem Fahrradgeschäft.
Beim Eintreffen der Kräfte in der Altstadt machte sich eine Person am Fenster bemerkbar, die sich durch die starke Verrauchung im Treppenhaus nicht selber befreien konnte. Andere Bewohner werden erst jetzt durch die anrückenden Feuerwehrkräfte aus dem Schlaf gerissen. Die Drehleiter wurde zur Menschenrettung in Stellung gebracht. Nach und nach machen sich an den Fenstern immer mehr Bewohner bemerkbar. Elf Personen rettet die Feuerwehr über die Drehleiter aus dem Wohnhaus.

Für die insgesamt fünfzehn betroffenen Hausbewohnern wurde ein Stadtwerkebus angefordert. Nach der Sichtung durch den Leitenden Notarzt (LNA) wurden zwei Erwachsene und zwei Kinder wegen leichter Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
An dem Einsatz waren alle vier Lübecker Feuerwachen beteiligt, sowie die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt und Padelügge-Buntekuh. Zur Sicherstellung des weiteren Brandschutzes in der Stadt besetzte die Freiwillige Feuerwehr Vorwerk die entblößte Wache 1 und Moisling das Gerätehaus. Rettungsteams von der Feuerwehr und des Arbeiter-Samariter-Bundes unterstützen die Versorgung der Personen. Der Leitende Notarzt der Uni Klinik Lübeck sichtete und versorgte.
