Sbg: Zimmerbrand und Großfeuer im Hackschnitzellager am Heiligen Abend
Salzburg: Gleich zwei Mal sind am Heiligen Abend, 24.12.2007, im Bundesland Salzburg Brände ausgebrochen. In Großarl (Pongau) brannte es im Fernheizwerk und in der Stadt Salzburg musste die Berufsfeuerwehr zu einem Zimmerbrand ausrücken.
In Großarl brannte es im Hackschnitzellager: Seit Mitternacht stand die Feuerwehr in Großarl im Einsatz. Das Hackgut im Hackschnitzellager des Fernheizwerkes hatte zu brennen begonnen. Die Feuerwehrleute versuchten bei Veröffentlichung des Beitrages noch immer, letzte Glutnester zu löschen.
Stadt Salzburg: Zimmerbrand in Hotel: In der Stadt Salzburg musste die Berufsfeuerwehr am Abend zu einem Zimmerbrand in einem Hotel an der Moos-Strasse ausrücken. Verletzt wurde niemand. Das Zimmer einer jungen Frau im ersten Stockdes Hotels wurde jedoch arg beschädigt. Das Feuer dürfte durch ein defektes TV-Gerät ausgelöst worden sein.
Bericht der Salzburger Nachrichten:
Großbrand im Hackschnitzellager in Großarl:
Hunderte Kubikmeter Hackschnitzel des Heizwerkes Großarl sind am Dienstag kurz nach Mitternacht – 25. Dezember 2007 – in Brand geraten. Rund 100 Helfer von fünf umliegenden Freiwilligen Feuerwehren standen im Großeinsatz. Das Feuer konnte aber auch am Vormittag noch nicht gelöscht werden. Als Brandursache wird Selbstentzündung vermutet. Die Schadenshöhe ist bisher nicht bekannt.
Meterhohe Flammen stachen aus dem riesigen Lagerhaufen, der im Freien neben dem Heizwerk südlich des Ortskernes an der Großarler Landesstraße liegt. „Es hat sich starker Rauch entwickelt, der ganze Ort ist voll davon“, schilderte Helmut Lugstein, Disponent im Landesfeuerwehrkommando. „Die Löscharbeiten sind nicht einfach. Sie werden noch den ganzen Tag andauern.“ Damit das Wasser zu den Glutnester dringen kann, mussten die Hackschnitzel-Haufen immer wieder von Baggern umgedreht werden.
Feuerwehrleute aus Großarl, Hüttschlag, Bischofshofen und St. Johann im Pongau kämpften mit schwerem Atemschutzgerät gegen das Feuer an. Ein Großraumlüfter, der in Pfarrwerfen stationiert ist, unterstützte den Einsatz. Das Hackschnitzellager war wegen der Wintermonate voll. Durch die Löscharbeiten ist viel Heizmaterial nass geworden, es kann laut Einsatzkräfte nicht mehr verwendet werden.
