Brand

Wien: Schwierige Feuerwehrzufahrt bei Kellerbrand in der Skraupstraße

Wien: Ein Kellerbrand in der Skraupstraße, 21. Bezirk, beschäftigte die Wiener Berufsfeuerwehr am Abend des 19. Dezember 2007 zwischen 20.17 Uhr und 21.23 Uhr. Aus nicht feststellbarer Ursache war es in einem Kellerabteil…

… der Marco Polo-Siedlung zu einem Brand gekommen. Da der Keller nur mit normalen Türen an die Stiegenhäuser angeschlossen ist, war es bereits vor unserer Ankunft zu einer Verqualmung der Stiegenhäuser zweier Gebäude gekommen, die auch schwer zu entlüften waren, weil alle Stiegen zwar in den Geschossen verbunden sind, aber nur einen gemeinsamen einzigen Ausgang ins Freie haben. Gleichzeitig mit der Brandbekämpfung durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Rohr Tankwasser wurden daher drei Stiegenhäuser von zwei weiteren Atemschutztrupps begangen und belüftet und mittels zweier Hochleistungslüfter und eines Ringlüfters eine Druckbelüftung für das Objekt aufgebaut.

Nach Ablöschen des Brandes musste kurzzeitig eine Stiege nochmals verqualmt werden, weil keine andere Möglichkeit bestand, den Brandrauch aus dem Keller abzutransportieren. Trotz Überwachung durch einen Atemschutztrupp kam es deswegen zu weiteren Anzeigen beim Feuerwehrnotruf. Das Brandgut wurde im erforderlichen Ausmaß ausgeräumt. Die Brandstätte wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Eine Nachuntersuchung durch eine RLF-Besatzung wurde für 23.00 Uhr fixiert.

Es wird noch festgestellt, dass die Feuerwehrzufahrt zur Anlage zum Teil wegen nachträglich aufgelegter Felsstücke nicht möglich ist, und dass an den Haupteingängen zum Teil keine Sprechanlagen existieren, sodass ein Zugang ins Gebäude ohne anwesende Wohnparteien nicht möglich ist. Wegen der Grünflächengestaltung ist bei der mehrstöckigen Anlage auch kein Anleitern möglich.

Berufsfeuerwehr Wien

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