USA: Strafverfahren wegen Waldbrandes in Californien
Califorien (USA=: Die Justiz in Kalifornien hat ein Strafverfahren gegen fünf Männer eingeleitet, die im November 2007 einen verheerenden Waldbrand verursacht haben sollen. Dabei wurden in Malibu mehr als 50 Häuser zerstört und Sachschäden von 100 Millionen Dollar (68 Millionen Euro) angerichtet.
Die fünf Männer im Alter von 18 bis 27 Jahren sollen sich am 24. November in einer Höhle aufgehalten haben, die als Brandherd ermittelt wurde, wie die Polizei in Los Angeles mitteilte. Sie gehörten nach Angaben von Ermittlerin Irma Gonzales zu einer Gruppe von zwölf jungen Leuten, die in der Höhle eine Party feierten und dabei ein Lagerfeuer entzündeten.
Als sich die Flammen ausgebreitet hätten, seien die Beschuldigten einfach weggelaufen, sagte Gonzales. Drei der mit Haftbefehl gesuchten Personen wurden festgenommen, nach den beiden anderen wird noch gefahndet.
Bei einem Schuldspruch wegen Brandstiftung drohen ihnen Gefängnisstrafen von zwei bis vier Jahren.
