USA: Feuerwehr hat Malibu-Buschfeuer im Griff
Malibu (USA): Im Kampf gegen das zerstörerische Buschfeuer im kalifornischen Malibu hat die Feuerwehr am 25. November 2007 die Oberhand gewonnen. Man habe den Brand „recht gut im Griff“, sagte Feuerinspektor Ron Haralson der „Los Angeles Times“.
Bei kühleren Temperaturen und sich abschwächenden Winden war es den Helfer bis zum Abend (Ortszeit) gelungen, die Flammen zu 70 Prozent einzudämmen.
Am Abend des 26. November könnten die letzten Schwelbrände ganz gelöscht sein, so die Prognose. Tausende Anrainer kehrten inzwischen in die teilweise verkohlten Wohngebiete entlang der Pazifikküste und im hügeligen Hinterland zurück. 53 Hausbesitzer fanden nur noch Ruinen vor.
Zum zweiten Mal in kurzer Zeit: Die malerische Millionärssiedlung nördlich von Los Angeles war am Wochenende zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen von einem rasch um sich greifenden Buschfeuer überrollt worden.
Die von heftigen Winden angetriebene Feuerwalze hatte am Samstag innerhalb von wenigen Stunden ganze Wohnviertel dem Erdboden gleichgemacht und eine Fläche von rund 20 Quadratkilometern verbrannt. Mit einem massiven Einsatz auf dem Boden und aus der Luft konnten mehr als 1.700 Feuerwehrleute eine noch schlimmere Zerstörung verhindern.
