Brand

Deutschland: Glutnest in Villa übersehen -> 2. Großfeuer – noch höherer Schaden

Falkstein (Deutschland): Ein Sachschaden von mindestens 300.000 Euro entstand nach Angaben der Feuerwehr am 20. November 2007 bei einem Vollbrand in einem Wohnhaus im Reichenbachweg in Falkenstein.

Gegen 13.00 Uhr ereichte die Rettungsleitstelle die Mitteilung über das Feuer. Beim Eintreffen der Feuerwehren, eingesetzt waren die Wehren aus allen Stadtteilen sowie ein Löschzug aus dem benachbarten Kronberg, war offenes Feuer in allen Etagen des dreigeschossigen Hauses erkennbar. Angaben zur Brandursache können derzeit noch nicht gemacht werden. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich sechs Personen im Haus, die dieses jedoch unbeschadet verlassen konnten. Die Koordination der Lösch- und Rettungsmaßnahmen vor Ort erfolgte durch Kreisbrandinspektor Lauer, den Stadtbrandinspektor Haub sowie OLR Hambückers Insgesamt waren über 70 Feuerwehr- und Einsatzkräfte des Rettungsdienstes vor Ort. Zum Berichtszeitpunkt, 16.00 Uhr, konnte noch kein „Feuer aus“ gemeldet werden, da insbesondere im Dachgeschoss noch einzelne Glutnester vorhanden waren.

Feuer neuerlich entfacht – Meldung vom 21. November:
Der vermeintlich gelöschte Brand in der Villa im Reichenbachweg vom Dienstagnachmittag brach in der Nacht erneut aus. Vermutlich war ein unbemerkt gebliebenes Glutnest verantwortlich für das Wiederaufflammen. Erneut mussten alle verfügbaren Wehrmänner und -frauen aus Königstein und teilweise aus Kronberg und Oberursel gegen 02.00 Uhr in den Einsatz. Diesmal zerstörte das Feuer auch den Dachstuhl und die „Dachhaut“. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den Vormittag. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht näher geschätzt werden, liegt jedoch deutlich höher als nach dem ersten Brand. Zur Ursache liegen noch keine Ergebnisse vor, die Ermittlungen dauern an.

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