Technisch

Wien: Arbeiter in schachttlosem Personenaufzug eingeklemmt und getötet

Wien: Im Spindelraum der Stiege eines Wohnhauses in der Petzvalgasse, 4. Bezirk, befindet sich ein schachtloser Personenaufzug, der vom Keller bis ins letzte Stockwerk reicht.

Im Keller ist der Raum des Aufzuges durch ein ca. 2,5 Meter hohes Gitter geschützt. Bei der Durchführung von Malerarbeiten an dieser Vergitterung war ein Arbeiter am Nachmittag des 19. November 2007 von der abwärts fahrenden Aufzugskabine erfasst und zwischen dieser und dem Gitter im Halsbereich eingeklemmt worden. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Wien wurde der aus dem Gitter herausragende Körper des Verunfallten von einem weiteren Firrnenmitarbeiter und dem anwesenden Hauswart unterstützt. Nach stromlos machen des Aufzuges wurde die Kabine, in welcher sich noch eine Person befand: hinaufgekurbelt, womit der Verunfallte aus der Zwangslage befreit und anschließend an den Rettungsdienst übergeben werden konnte. Parallel zu diesen Tätigkeiten wurde aus Sicherheitsgründen eine Bergungsmöglichkeit mittels Rettungsspreizer vorbereitet. Durch die Rettung konnte nur mehr der bereits eingetretene Tod festgestellt werden. Die Aufzugsanlage wurde von Mitarbeitern einer Firma außer Betrieb genommen.

Berufsfeuerwehr der Stadt Wien

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