Wien: Verschüttete Ameisensäure sorgte für Übelkeit und Feuerwehreinsatz
Wien: Von Unbekannten war am späten Nachmittag des 14. November 2007 in Wien im Bereich der Fahrstraße 1 zwischen den Toren 34 – 50 ca. 30 Liter einer unbekannten Flüssigkeit verschüttet worden.
Bei der Ankunft der alarmierten Berufsfeuerwehr Wien hatte sich die Flüssigkeit auf einer Asphaltfläche von ca. 200 m2 verteilt. Drei Personen klagten über Übelkeit. In der Erstphase des Einsatzes wurde ein Essiggeruch wahrgenommen und die Flüssigkeit reagierte mit der Asphaltfahrbahn (Schaumbildung). Von Seite der Einsatzkräfte wurde der Bereich im erforderlichen Ausmaß abgesperrt und die Personen an den angeforderten Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurden unter Atemschutz Proben genommen und durch das UFM/DO folgende Auswertungen durchgeführt: PH-Wert Test, Ölteststreifen, Simultantest-Set 1 und GCMS-Test.
Hierbei wurde festgestellt, dass die Flüssigkeit einen PH-Wert von 3 aufweist und es sich vermutlich um 30% Ameisensäure handelt. Weiters zeigte der Ölteststreifen ein positives Ergebnis an, welches vermutlich auf die Reaktion mit dem Asphalt zurückzuführen ist. Auf die Flüssigkeit wurden 40 kg Natriumkarbonat unter Schutzstufe 2 aufgebracht, verkehrt und somit die Flüssigkeit neutralisiert. Anschließend wurde das Gemisch mit einem Rohr unter Schutzstufe 2 in den Kanal geschwemmt.
