Wien: Verpuffung bei Inbetriebnahme des Gasofens
Wien: Zu einem Zwischenfall nach der Inbetriebnahme eines Gasofens wurde die Berufsfeuerwehr Wien am Abend des 6. November 2007 um 22.38 Uhr alarmiert.
Laut Aussage der Freundin des Wohnungsinhabers war es beim Versuch der Inbetriebnahme des in der Küche befindlichen Gasherdes zu einer lautstarken Verpuffung gekommen. Durch die Druckwelle der Verpuffung wurden 2 Gangfenster zerstört, die Frau selbst blieb unverletzt. Von der Feuerwehr wurde unmittelbar nach der Ankunft der Sektionshahn zur Wohnung geschlossen, Messungen mit dem Polytector in den betroffenen Wohnungen und allen angrenzenden Nachbarwohnungen durchgeführt und das gesamte Stiegenhaus durch Öffnen der Fenster gelüftet. Alle Messungen verliefen negativ. Seitens des Störtrupps Wiengas wurde die Gaszuleitung zur Wohnung aufgrund des mangelhaften Zustandes des Gasherdes (Gerätezuleitung provisorisch mit Kunststoffschlauch, keine vorhandenen Bedienungsschalter) gesperrt. Weiters wurde von anwesenden Stötrupp Wienstrom aufgrund des gefährlichen Zustandes der elektrischen Leitungen in der Küche (teilweise blanke Kabeln und keinen Berührungsschutz) die Stromleitungen zur Wohnung ebenfalls gesperrt. Bauliche Schäden waren durch die Verpuffung augenscheinlich nicht feststellbar. Weitere Veranlassungen werden am 7. November 2007 durch den Störtrupp Wiengas durchgeführt.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten um 23.49 Uhr einrücken.
