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Ktn: Schwerverletzter lag in brennendem Pkw

Ferlach (Ktn): Bei der Bergung eines Mannes aus einem brennenden Auto in Strau (Gde. Ferlach) haben am Montag, 22. Oktober 2007, zwei Polizisten leichte Rauchgasvergiftungen erlitten. Der Insasse des Wagens schwebt in Lebensgefahr.

Am Montag gegen Mittag kam die Außendienststreife der Polizeiinspektion Ferlach nach telefonischer Anzeige zu einem rauchenden Pkw auf einer Gemeindestraße in Strau. Die Beamten stellten fest, dass aus dem Wagen starker Rauch herausströmte, die Autoscheiben waren bereits mit einem starken Belag bedeckt und alle Fahrzeugtüren von innen versperrt.
Da auf der Beifahrerseite bereits eine offene Flamme zu sehen war, schlug ein Beamter die Scheibe der Beifahrerseite mit Hilfe eines Feuerlöschers ein und dämmte das Feuer etwas ein. Dabei stellte er fest, dass sich ein Mann – wie spätere Erhebungen ergaben, handelte es sich um einen 53-jährigen Monteur aus Kötschach Mauthen – am Fahrersitz in halb liegender Position im Fahrzeug befand.
Nachdem die Zentralverriegelung geöffnet werden konnte, wurde der Monteur von den Beamten aus dem stark verqualmten und brennenden Pkw geborgen und aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gebracht. Der Rettungshubschrauber C11 brachte den Schwerverletzten in das LKH Klagenfurt. Er erlitt leichte Brandverletzungen im Gesicht, jedoch eine starke Kohlenmonoxyd- und Rauchgasvergiftung, er schwebt in Lebensgefahr.
Die weitere Brandbekämpfung wurde durch die FF Kirschentheuer und Ferlach mit drei Fahrzeugen und 15 Mann durchgeführt. Einer der Polizisten erlitt bei der Bergung eine leichte Rauchgasvergiftung, wurde mit der Rettung in das LKH Klagenfurt eingeliefert und stationär aufgenommen.
Der zweite Beamte erlitt ebenfalls eine leichte Rauchgasvergiftung, bedarf vorerst aber keiner weiteren ärztlichen Behandlung. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wurde der Pkw zur Klärung der Unfallursache vorläufig beschlagnahmt.

ORF Kärnten

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