Bgld: Autotransporter kollidiert mit Zug
Pinkafeld (Bgld): Am Nachmittag des 4. September 2007 wurde die Feuerwehr Pinkafeld zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Zug alarmiert.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich der Stadtfeuerwehr Pinkafeld folgende Lage:
Die ortsansässige Feuerwehr aus Riedlingsdorf war bereits an der Einsatzstelle eingetroffen. Ein Autotransporter kollidierte auf einer unbeschrankten Eisenbahnkreuzung mit einer Zuggarnitur, wobei der Anhänger des Lkw in zwei Teile gerissen wurde. Ein Teil des Anhängers landete auf einem parkenden Auto, welches dadurch schwer beschädigt wurde.

Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde die Zuggarnitur aus den Gleisen geworfen und kam ca. 60 Meter nach der Kollision zum Stillstand. Aufgrund der eingehenden Notrufe in der Landesfeuerwehrzentrale in Eisenstadt wurde die höchste Alarmstufe (T3) ausgelöst. Daraufhin wurden zur Unterstützung die Feuerwehr Oberwart sowie der Rettungshubschrauber Christophorus an die Einsatzstelle beordert. Nach einer genaueren Erkundung der Lage wurde festgestellt, dass keine Verletzen zu beklagen waren sondern „nur“ ein erheblicher Sachschaden entstand. Somit konnte die Feuerwehr Oberwart sowie der Rettungshubschrauber C16 die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen.

Nach den Erhebungen durch die Exekutive sowie den Sachverständigen der ÖBB führte die Feuerwehr Pinkafeld gemeinsam mit der Fa. Frikus die Bergung des Lkw durch. Die Feuerwehr Pinkafeld bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Oberwart, der Feuerwehr Riedlingsdorf, dem Team des Rettungshubschraubers C16, den ÖBB, der Exekutive sowie der Fa. Frikus.
Nach fünf Stunden konnten die Männer der Stadtfeuerwehr Pinkafeld wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.
Fotos: FF Pinkafeld
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