Nö: Auto des Kdt-Stellvertreters ging in Flammen auf

St. Pölten-Wagram (Nö): „Heißer Sonntag“ (19. August 2007) für die FF St. Pölten-Wagram: Um 12.19 Uhr wurden die Helfer mit der Meldung „Pkw-Brand auf der Tankstelle auf der Kremser Schnellstraße“ alarmiert.
Auf der Anfahrt konnte eine Rauchsäule gesichtet werden, die FFler im ersten Einsatzfahrzeug rüsteten sich mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten aus. Am Tankstellenareal dann die Erleichterung: Der Pkw brannte in sicherer Entfernung zu etwaigen Gefahrenquellen. Mit Hilfe einer auf dem Kleinlöschfahrzeug mit 800 Liter-Wassertank installierte Schaum-Schnellangriffsvorrichtung konnten die Flammen schnell niedergeschlagen werden, am Pkw entstand dennoch erheblicher Sachschaden.

Dann die nächste Überraschung für die Wagramer: Beim Fahrzeugbesitzer handelt es sich um Franz Sieder, Kommandant-Stellvertreter der FF St. Pölten-Ratzersdorf, den direkten Nachbarn der Wagramer. „Wir waren gerade auf dem Heimweg vom Wiener AKH, als plötzlich keine Motorleistung mehr vorhanden war und Brandgeruch aus dem Motorraum gekommen ist. Ich bin auf die Raststation gerollt und habe das Auto in sicherer Entfernung zu den Zapfsäulen abgestellt“, lässt Sieder die aufregenden Momente Revue passieren.
Auch der Versuch, die Flammen mit einem im Auto mitgeführten Feuerlöscher zu bändigen, schlug fehl. Parallel dazu hatte seine Frau bereits die Feuerwehr alarmiert. Damit haben die beiden goldrichtig reagiert. Zuerst alarmieren und dann – wenn möglich – selbst Löschversuche durchführen.
