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England: Großbrand zerstört Hotel in Cornwall – Mind. 1 Person getötet

England: Nach einem Hotelgroßbrand an der Küste von Cornwall haben Feuerwehrleute am Sonntag, 19. August 2007, mit der Suche nach vermuteten Opfern begonnen. Zwei Hotelgäste wurden noch vermisst.

Es wurde befürchtet, dass sie unter den Trümmern des völlig zerstörten Hotels liegen könnten. Ein Mann war am Samstag bei dem Versuch umgekommen, sich mit einem Sprung aus dem zweiten Stock vor den Flammen zu retten.90 Hotelgäste und Mitarbeiter konnten das brennende Gebäude verlassen. Vier erlitten mittelschwere Verletzungen. Insgesamt waren anfangs zwölf Menschen vermisst worden, von denen sich bis Sonntagnachmitgag aber zehn bei den Behörden meldeten. Die Suche unter Einsatz schwerer Bergungstechnik in den noch teilweise schwelenden Brandtrümmern des Hotels „Penhallow“ war aus Sicherheitsgründen auf Sonntag verschoben worden.

Das Feuer brach am Samstag kurz nach Mitternacht aus. Viele der Betroffenen sind ältere Menschen, die am Meer Urlaub machten. Sie wurden zunächst in Notunterkünften versorgt und später in ihre zumeist in Nordengland liegenden Heimatorte gebracht. Ihr Reisegepäck verbrannte. Auch die Gäste dreier benachbarter Hotels wurden während des Brandes evakuiert.

Zur Ursache des Feuers konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. „Ich sah Stichflammen, und dann brannte plötzlich alles“, berichtete ein Hotelgast. Das Feuer griff rasch auf alle vier Etagen des Gebäudes über. Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, brauchten 100 Feuerwehrmänner mehr als drei Stunden. Noch während der Löscharbeiten stürzte das Gebäude weitgehend ein.

Kurier

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