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Deutschland: 17 Verletzte bei Hochhausbrand in Straubing

Straubing (Bayern): Bei einem Hochhausbrand in Straubing sind am Freitagmittag des 17. August 2007, 17 Personen verletzt worden. Darunter waren auch acht Kinder, wie ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sagte.

Die Verletzten wurden mit Rauchvergiftungen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Rund 50 Bewohner des achtstöckigen Hochhauses wurden evakuiert. „Die Menschen aus den oberen Stockwerken mussten über die Feuerwehrleiter gerettet werden“, berichtete der BRK-Sprecher. Insgesamt 22 Menschen mussten das Haus mit Hilfe der Feuerwehr verlassen.
Der Brand war laut Polizei in einer Wohnung im fünften Stock ausgebrochen. „Als die Kollegen von der Feuerwehr vor Ort eintrafen, hat es schon lichterloh aus der Wohnung hinausgebrannt“, sagte ein Polizeisprecher. Zunächst habe man befürchtet, dass die Flammen auf die anderen Wohnungen übergreifen. „Die Feuerwehr konnte das Feuer aber relativ schnell eindämmen“, sagte er. Die betroffene Wohnung gehört einer etwa 50 Jahre alten Frau.

„Die Dame war am Fernsehen“, sagte der Polizeisprecher. Plötzlich habe der Fernseher angefangen zu flimmern und sei in Flammen aufgegangen. Die Frau habe die Feuerwehr alarmiert und ihre umliegenden Nachbarn gewarnt, danach habe sie sich in Sicherheit gebracht. Im Einsatz waren 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie 50 Mitarbeiter des Roten Kreuzes und ein Hubschrauber. „Ein Teil der Bewohner wurde mit Bussen zum Malteser Hilfsdienst gebracht, wo sie betreut wurden“, sagte der BRK-Sprecher. Außerdem habe man ein Zelt aufgebaut, wo die Menschen medizinisch untersucht wurden.
Eine Rückkehr der Bewohner in das Haus war zunächst nicht möglich. „Die Wohnungen nach oben hin sind stark verraucht“, berichtete der BRK-Sprecher. „Das gesamte Haus stinkt.“

Antenne Bayern

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