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Schweiz: Dämpfe von Salpetersäure ausgetreten – eine Person verletzt

Liestal (Schweiz): Bei einer Chemiefirma in Liestal (Baselland) sind am Dienstagabend, den 17. Juni 2007 Dämpfe von Salpetersäure entwichen. Eine Person wurde verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden. Ausserhalb des Gebäudes bestand laut Polizei keine Gefahr.

Ursache des Unfalls war ein Überdruck in einem Rolltank. Dadurch habe sich ein Ventil gelöst, teilte die Kantonspolizei mit. Es seien Dämpfe von rund 20 Litern Salpetersäure ausgetreten. Die Dämpfe können beim Einatmen zu Verätzungen führen. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich nur eine Person im Raum, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Sie sei nach ersten Erkenntnissen nicht schwer verletzt. Das Einatmen der Dämpfe könne allerdings auch mit Verzögerung zu Verletzungen führen.

Für die Bevölkerung von Liestal bestand keine Gefahr. Die Feuerwehr und die Chemiewehr schlugen die Dämpfe mit Wasser nieder. Die Messungen ausserhalb des Gebäudes hätten «keine nennenswerten Ergebnisse» zu Tage gebracht, heisst es in der Mitteilung.

Innerhalb des Gebäudes seien die Dämpfe feststellbar gewesen, das Gebäude sei kräftig gelüftet worden. Was zum Überdruck geführt hatte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Vor Ort war neben der Feuer- und Chemiewehr auch der Gemeindeführungsstab Liestal.

Neue Züricher Zeitung

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