Sbg: Unwetter fordert mehr als 30 Feuerwehren
Salzburg: Kurze, aber heftige Gewitter mit starkem Regen und manchmal auch Hagel haben in der Nacht auf Donnerstag, 21. Juni 2007, im ganzen Land Schäden verursacht: Keller wurden überflutet, Bäume stürzten um und Muren verlegten Straßen.
Eine Stunde heftiger Regen mit Hagel reichte aus: Auf 80 Meter Länge und bis zu drei Meter hoch türmten sich gegen 20.00 Uhr Schlamm und Geröll auf der Glemmtaler Landesstraße an der Gemeindegrenze zwischen Saalbach und Viehofen (Pinzgau). Der Grenzgraben war wieder gefährlich angeschwollen. Die Straßenmeisterei war schon vorgewarnt und mit Baggern sowie Lastwagen rasch zur Stelle. Eile bei den Aufräumarbeiten war auch deshalb geboten, weil schon für Donnerstagvormittag die nächsten Gewitter angesagt sind.
„Bis dahin müssen wir die Gräben so weit unter Kontrolle bringen – also so weit ausbaggern und die Sperren so weit freimachen -, dass die darunter liegenden Siedlungen sicher sein können und wir die Leute nicht evakuieren müssen“, sagte der Pinzgauer Katastrophenreferent Kurt Reiter.
Im Lungau velegten Muren nach heftigen Gewittern in der Nacht die Murtal-Bundesstraße bei Tamsweg auf 300 Metern sowie die Lessacher und die Göriacher Landesstraße.
Aus dem übrigen Bundesland werden überflutete Keller und umgestürzte Bäume gemeldet. Menschen wurden nicht verletzt. Die Landeshauptstadt wurde von Unwetterschäden verschont. In den Unwettergebieten waren insagesamt 500 Feuerwehrleute von mehr als 30 Feuerwehren im Einsatz.
