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Tirol: Fehlalarme durch automatische Brandmelder

Tirol: Automatische Brandmelder verursachen 80 Prozent aller Fehlalarme. Dies habe dazu geführt, dass Feuerwehren teilweise nicht mit dem „gebotenen Ernst“ ausgerückt seien, so LR Anton Steixner (ÖVP) bei der Präsentation der Brandstatistik.

Jetzt soll eine Zeitverzögerung bis zur Alarmierung der Feuerwehr Abhilfe verschaffen. Anwesende Personen haben 60 Sekunden Zeit, um der Feuerwehr zu signalisieren, dass kein ein Ausrücken notwendig ist. Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime seien davon ausgenommen.

Brandschutzbeauftragte in Betrieben: Ist dies innerhalb dieser Zeitspanne nicht der Fall, wird der Alarm zur Feuerwehr weitergeleitet, und es kommt zum Einsatz, erklärte Landes-Feuerwehr-Inspektor Alfons Gruber. In Betrieben mit automatischen Brandmeldern würden zu diesem Zweck Mitarbeiter zu Brandschutzbeauftragten bestimmt und entsprechend geschult.

Weniger Brände insgesamt: Insgesamt habe es in Tirol im vergangenen Jahr 580 Brände mit einer Schadenssumme von jeweils mehr als 1.500 Euro gegeben und 4.897 mit geringerem Schaden. Die Anzahl der Brände sei damit zurückgegangen, der Wert des vernichteten Vermögens sei aber um drei Millionen Euro auf 26,8 Millionen Euro gestiegen. Grund dafür seien einige Großbrände, resümiert das Land.
Zwei Menschen sind im vergangenen Jahr bei Bränden ums Leben gekommen, 30 wurden verletzt.

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