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Wien: Stinkende Dämpfe strömten aus Chemiefirma

Wien: Starke Rauchentwicklung in einer Chemiefirma in Wien-Donaustadt hat in der Nacht auf den 22. Mai 2007 für Aufregung gesorgt. Laut Feuerwehr bestand durch die übel riechenden Dämpfe keine Gefahr für Anrainer.

Die chemische Reaktion entstand an Furanharz. Obwohl es bereits im Vorjahr zu einem ähnlichen Vorfall gekommen war, konnte sich selbst der Werkmeister der Firma nicht erklären, wie die Reaktion entstanden war.

Der Geschäftsführer gab letztlich den entscheidenden Tipp, den Stoff zu kühlen. Nach etwa zwei Stunden waren die Erhitzung und die Rauchentwicklung des Harzes gestoppt.

Anrainer waren laut Wiener Feuerwehr nicht gefährdet. Durch die Reaktion entstanden zwar übel riechende Dämpfe, die Feuerwehr riet zunächst, „Fenster und Türen zu schließen“.

Allerdings hätte nur ein Aufenthalt in dem Raum, in dem die Reaktion stattfand, ohne Atemschutz gefährlich sein können. Der Einsatzleiter gegenüber dem ORF-Radio: „Die Dämpfe sind zwar nicht gesundheitsförderlich, aber auch nicht giftig, wenn man nicht direkt daneben steht.“

Wegen des Zwischenfalls war die Hirschstettner Straße von 23.00 bis 2.25 Uhr gesperrt. 40 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Das Werk in Kagran ist eine Zweigstelle der deutschen Ashland-Südchemie-Kernfest-GmbH, die chemische Produkte für die Gießereiindustrie und Kunstharzspezialitäten für die Farben- und Lackindustrie herstellt.

ORF Wien

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