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Wien: Großer Rauchpilz bei Großbrand auf Wiener Mülldeponie

Wien: Auf der Mülldeponie Rautenweg in Wien-Donaustadt ist am Samstagvormittag, 28. April 2007, ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache ist unklar. Kilometerweit war die Rauchsäule sichtbar, doch das Ausmaß war weniger tragisch als befürchtet.

Vor allem Sperrmüll soll auf dem Gelände der Mülldeponie in Brand geraten sein, betroffen ist eine Fläche von rund 100 Quadratmetern. Insgesamt 40 Mann im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Der Anblick des Brandes, der kilometerweit sichtbar war, ließ zunächst Tragisches vermuten. Auf dem Gelände kommt es immer wieder zu Bränden. So hatte etwa im September ein Feuer bei der Sperrmülllagerung die Florianijünger beschäftigt. Es handle sich um keinen Großbrand, so Feuerwehrsprecher Alexander Markl. Die Arbeiten würden sich für die Florianijünger jedoch aufwendig gestalten: „Müll zu löschen ist immer sehr arbeitsintensiv“, schilderte er. Die Arbeiter in der Mülldeponie versuchten, mit Hilfe von Baggern die brennende Müllfläche mit Erde zuzuschütten und so das Feuer zu ersticken . Wie Markl schilderte, befanden sich nur noch einzelne Glutnester auf der Deponie. Um 14.00 Uhr sei das Feuer komplett gelöscht gewesen. Die Brandursache war zunächst unklar, das Feuer könne aber durchaus auf Glasscherben zurückzuführen sein, die in der Sonne wie ein Brennglas gewirkt hätten, so Markl: „Das ist um diese Jahreszeit eine typische Brandursache.“

ORF Wien

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