Oö: Notstromversorgung der Feuerwehr als Lebensrettung in Großraming
Großraming (Oö): Vermutlich zum Lebensretter wurde am Montag, dem 16. April 2007, die Feuerwehr in Großraming während eines Stromausfalles. Einem Patienten, der zuhause künstlich beatmet wird, konnte in letzter Minute mit einem Notstromaggregat geholfen werden.
Schon seit Monaten wird der über 50 Jahre alte Mann von seiner Frau und einer Krankenschwester zuhause gepflegt. Den beiden blieb am Montagvormittag aber fast das Herz stehen – als nämlich plötzlich der Strom wegblieb. Das Beatmungsgerät des Patienten lief zwar mit Hilfe von Akkus weiter. Aber ein lebenswichtiger Apparat, der Sekrete aus der Luftröhre absaugt, fiel aus. Ohne dieses Gerät kann der Patient nur kurze Zeit am Leben bleiben. Die Feuerwehr hätte vom einen Kilometer entfernten Feuerwehrhaus also keine Minute länger brauchen dürfen, so Josef Hack, Feuerwehrkommandant in Großraming: „Das war sicher dringend, denn wenn die Möglichkeit besteht, dass das Sekret nicht abgesaugt werden kann, besteht die Möglichkeit, dass der Patient erstickt.“ Dank des Notstromaggregats der Feuerwehr hat der Patient den zehnminütigen Stromausfall aber gut überstanden. Für die Einsatzkräfte in Großraming hieß es keine halbe Stunde später wieder ausrücken. Vermutlich wegen des Stromausfalls hatte auch ein nahegelegener Trafo zu brennen begonnen.
