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Deutschland: Feuerwehrhaus in Euskirchen wurde ein Raub der Flammen

Euskirchen (Deutschland): Einen ungewöhnlichen Einsatz mussten am Samstag, 7. April 2007, Feuerwehrleute aus Freilingen, Lommersdorf und Blankenheim bewältigen.

Denn es brannte bei der Löschgruppe Freilingen selbst. Genauer gesagt: Das alte Gerätehaus, das zuletzt hauptsächlich als Lager genutzt worden war, stand gegen 2 Uhr in der Nacht lichterloh in Flammen. Eine riesige Qualmwolke schwebte über dem beschaulichen Erholungsort. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt und umgehend die Rettungsleitstelle informiert.
Die über 40 Floriansjünger konnten den Brand nur von außen bekämpfen. Es wäre einfach zu gefährlich gewesen, sich in das Holzhaus zu begeben. „Wir wissen nicht, wie sich der aufgebaute Turm verhält“, erklärte Willi Heck, Leiter der Blankenheimer Gemeindefeuerwehr, vor Ort. Von besagtem Turm, der bislang unter anderem für Schulungen verwendet wurde, blieb nur noch das Gerippe übrig.

Ein kräftiger Windstoß hätte wahrscheinlich genügt, um das fragile Gebilde einstürzen zu lassen. Aus diesem Grund musste die Mittelstraße über die Ostertage im Bereich zwischen Martinusstraße und Auenstraße aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Über die Ursache des Brandes konnte Willi Heck am frühen Samstagmorgen noch nichts sagen. Ein technischer Defekt ist genauso wenig auszuschließen wie Brandstiftung. Aufpassen mussten die Feuerwehrleute, dass die Flammen nicht auf den benachbarten DRK-Kindergarten übergriffen. Für die anderen Nachbargebäude bestand allerdings keine Gefahr.

Kölner Stadtanzeiger

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