Wien. Wohnung wurde Raub der Flammen – Alarmstufe II für BF Wien
Wien: Im siebten Wiener Gemeindebezirk geriet Freitag früh, 30. März 2007, aus bisher unbekannter Ursache ein Appartment in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen aus den Fenstern im sechsten Stock.
Mehr als 50 Feuerwehrmänner rückten aus, um eine weitere Ausbreitung des Brandes in der Burggasse zu verhindern. Auch der Verkehr wurde durch die Löscharbeiten beeinträchtigt. Ab 5.20 Uhr war die Burggasse ab dem Neubaugürtel für etwa eine Stunde gesperrt. Die Bewohner der Nachbarwohnungen des in Brand geratenen Appartements wurden von den Einsatzkräften ins Freie gebracht. Sechs Personen mussten laut Polizei mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus versorgt werden. Neben fünf Nachbarn befand sich darunter auch die etwa 30-jährige Inhaberin der Brandwohnung. Das Wohnzimmer, in dem das Feuer begonnen haben dürfte, sei völlig ausgebrannt, so die Polizei. Die 40 Quadratmeter große Wohnung sei komplette zerstört.
Alarmstufe zwei: Bei starken Flammenaustritt aus dem Fenster bestehe die Gefahr, dass der Brand auch auf die darüber liegende Wohnung übergreife, erklärte Feuerwehr-Sprecher Alexander Markl. Durch die Hitze könnten die Fensterscheiben springen und Vorhänge Feuer fangen. Aus diesem Grund wurde die Zahl der Einsatzkräfte von rund 25 auf über 50 verdoppelt. Über eine Stunde kämpften die Feuerwehrmänner gegen die Flammen.
