Tirol: Dramat. Einsatz in Innsbrucker Obdachlosenheim: Mann stand in Flammen
Innsbruck (Tirol): Ein Glimmbrand in einem Innsbrucker Obdachlosenheim in der Nacht auf Mittwoch, dem 15. März 2007, hat jetzt ein Menschenleben gefordert. Das Opfer, ein 57-jähriger Mann, war laut Polizei mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen.
Gegen 20.30 Uhr lösten am Dienstagabend gleich fünf automatische Brandmelder im Obdachlosenheim Alarm aus. Da sich das Heim direkt gegenüber der Hauptfeuerwehrwache Innsbruck befindet, waren die Einsatzkräfte binnen kürzester Zeit vor Ort. Den Feuerwehrleuten bot sich ein schreckliches Bild: Ein reglos auf einem Bett liegender Mann stand von der Hüfte aufwärts lichterloh in Flammen. Er dürfte im angetrunkenen Zustand mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen sein. Auf Grund der starken Rauchentwicklung, bzw. innerer Verbrennungen dürfte er das Bewusstsein verloren haben. Der 57-Jährige musste gelöscht, wiederbelebt und mit schwersten Brandverletzungen in die Innsbrucker Klinik gebracht werden. Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen.
Zweiter Einsatz im selben Heim: Kurz nach diesem dramatischen Feuerweheinsatz kam es dann zu einem weiteren Alarm im selben Heim. Diesmal stand die Matratze eines anderen Heimbewohners in Flammen. Verletzt wurde in diesem Fall niemand. Laut dem Einsatzleiter der Feuerwehr kommt es in dem Obdachlosenheim in Innsbruck immer wieder zu derartigen Vorfällen.
