Bgld: 1. AS-Leistungsprüfung in SILBER erfolgreich im Burgenland abgehalten
Eisenstadt (Burgenland): Vor 16 Jahren hat der LFV Burgenland als erster in Österreich die Atemschutzleistungsprüfung (ALP), die von der Landes-Feuerwehrschule in Eisenstadt erarbeitet worden war, durchgeführt.
Durch den persönlichen Einsatz der Atemschutzreferenten, Atemschutzwarte und Funktionäre entwickelte sich diese in kurzer Zeit österreichweit zu einem unverzichtbaren und überaus erfolgreichen Bestandteil der Feuerwehrausbildung. Von den 4.570 ausgebildeten burgenländischen Atemschutzgeräteträgern haben bis zum 31. Dezember 2006 2.572 Atemschutzgeräteträger die Atemschutzleistungsprüfung bestanden und das Atemschutzleistungsabzeichen erworben.
In den vergangen sechs Jahren mussten die bei den burgenländischen Feuerwehren vorhande-nen alten Atemschutzgeräte PA 54 im Rahmen von Ankaufsaktionen gegen Atemschutzgeräte „Dräger PSS 90“ ausgetauscht werden. Von den 326 bgld. Feuerwehren verfügen nun 260 Feuerwehren über 1.100 Atemschutzgeräte der neuesten Generation.

Aufgrund der Ausstattung der neuen Atemschutzgeräte mit Zweit- und Rettungsanschluss für die Selbstrettung von verunfallten Feuerwehrmitgliedern bzw. für die Rettung von im Rauch eingeschlossenen Personen war es erforderlich, die Bewerbsbestimmungen für die Atem¬schutzleistungsprüfung zu überarbeiten. Abhängig vom Schwierigkeitsgrad der ALP können nunmehr die Leistungsabzeichen in drei Stufen – Bronze, Silber und Gold – erworben werden.
An der 1. Atemschutzleistungsprüfung in Silber am 3. März 2007 in der Landesfeuerwehr-schule in Eisenstadt haben 32 Atemschutztrupps (= 96 Feuerwehrmitglieder) – zum überwie-genden Teil die zukünftigen Bewerter der Atemschutzleistungsprüfung – aus allen Bezirken teilgenommen.

Landesfeuerwehrkommandantstv. Ing. Alois Kögl würdigte im Rahmen der Siegerehrung die Leistungen der Feuerwehrmitgliedern zum Wohle der bgld. Bevölkerung. Er dankte den Bewerbsteilnehmern für ihr Engagement. „Ich bin Stolz darauf, dass heute alle Feuerwehrmitglieder die schwierigen theoretischen und praktischen Aufgaben gemeistert haben und wir daher die „weiße Fahne“ hissen können“. Mit der Verleihung der Leistungsabzeichen und der Urkunden endete die 1. Atemschutzleistungsprüfung in Silber.
