Stmk: Kinder zündelten – Feuerwehrmänner zum Löschen abgeseilt
Graz-St. Veit (Smkt): Zündelnde Kinder haben am Samstag, dem 18. Februar 2007, in Graz-St. Veit einen gefährlichen Brand verursacht. 300 Quadratmeter Gestrüpp und Bäume standen in Flammen, als die Feuerwehr eintraf.
Die Volkschüler warfen brennende Holzscheite aus einem Lagerfeuer eine Felswand hinunter. Dadurch fingen darunter wachsende Bäume und Gestrüpp Feuer. Als die Feuerwehr kam, standen bereits 300 Quadratmeter in Flammen. Drei Feuerwehrmänner mußten in die Felswand abgeseilt werden, um das Feuer zu löschen. Außerdem mußten die Einsatzkräfte mehrere Kletterer anweisen, die Wand zu verlassen. Der Brand konnte dann aber rasch gelöscht werden. Ein Übergreifen auf den angrenzenden Hochwald wurde verhindert.
Bericht KURIER:
Zu einem Waldbrand an einem ungewöhnlichen Ort ist es am Samstag in Graz gekommen: Im Klettergarten „An der Kanzel“ bei Weinzödl am nördlichen Stadtrand hatte ein Kind brennende Holzscheite von einem Lagerfeuer über die Felswand geworfen. Darauf entzündeten sich Gras und Buschwerk in den Felsen. Die Feuerwehr konnte der Flammen rasch Herr werden, hatte jedoch unter schwierigen Bedingungen angeseilte Einsatzkräfte mit Löschrohren zum Brandherd bringen müssen. Ein Volksschulkind hatte am Samstagnachmittag brennende Holzscheiter aus einem Lagerfeuer im Wald oberhalb des beliebten Klettergartens über die Felswand geworfen, sagte der der Grazer Berufsfeuerwehr. „Diese entzündeten sofort trockenes Bodenmaterial, der Brand griff auf umstehendes Gebüsch und Bäume über“. Beim Eintreffen der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 19 Mann standen schon 300 Quadratmeter Wald in felsigem, teils überhängendem Gelände in Flammen. Außerdem waren mehrere Bergsteiger im Klettergarten unterwegs, die von der Feuerwehr unverzüglich zum Verlassen des Gefahrenbereichs aufgefordert wurden. Drei Mann wurden von oberhalb des Brandherdes abgeseilt und brachten das Feuer mit zwei Hochdruckrohren in kurzer Zeit unter Kontrolle.
