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Nö: Rückblick 2006 der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten – Stadt

St. Pölten (Nö): Das Jahr 2006 stellte wieder ein sehr arbeitsreiches Jahr für die Mitglieder der FF St. Pölten – Stadt dar. Betrachtet man die Einsatzereignisse, waren dies im Jahr 2006 1.105 Einsätze, die 10.963 Stunden nach sich zogen.

Die hohe Zahl an Einsatzstunden entstanden dadurch, dass die FF St. Pölten – Stadt bei den Katastropheneinsätzen im Bezirk Lilienfeld bei den massiven Schneefällen, in Raabs an der Thaya sowie an der March eingestetzt war, und dies über mehrere Tage. Sicherlich mitwirkend waren hier auch die zahlreichen Unterstützungen im Bezirk, wo die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren des Bezirkes hervorragend funktionierte. Die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren des gesamten Bezirkes und auch im Stadtabschnitt muss noch weiter forciert werden, betrachtet man die gegenseitige Unterstützung auf aufgrund des ohnehin schon schwierigen Personalversorgung bei Einsätzen. Die tolle Zusammenarbeit mit den Feuerwehren des Bezirkes besteht schon lange, werden in der Feuerwehrzentrale St. Pölten zahlreiche Lehrgänge veranstaltet oder auch immer wieder große Übungen im Rahmen des KHD abgehalten.

Als Höhepunkte der Einsätze 2006 können wir sicher die Hochwasser-Katastropheneinsätze nennen, aber auch die Großbrände am Bahnhof St. Pölten und in der Fa. Voith sollen erwähnt werden. Bei den zahlreichen Einsätzen im Jahr 2006 konnten 43 Menschenleben gerettet werden, sei es bei den vermehrten Wohnungsbränden oder auch bei Unfällen im Straßenverkehr. Um Einsätze schlagartig und professionell zu bewältigen, bedarf es an guter Ausbildung. 2006 wurden 6.507 Stunden an Ausbildung aufgewandt, sei es bei wöchentlichen Gesamtübungen und auch bei Lehrgängen und Fortbildungsseminaren.
Auch an Veranstaltungen mangelte es nicht, wurde 2006 erstmals ein Feuerwehrball in Zusammenarbeit mit der FF St. Pölten – Pummersdorf durchgeführt, der auch in den nächsten Jahren wiederholt wird.
Im Dezember 2006 wurde der Weihnachtsmarkt im Sparkassenpark veranstaltet, wo sich wiederum viele andere Wehren aus der Stadt beteiligten. Aus der Bevölkerung konnte man nur positives Echo hören, stellt der Feuerwehr-Weihnachtsmarkt viel mehr eine Ergänzung für die Landeshauptstadt dar als eine Konkurrenz zum Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz.
2005 konnten auch wieder einige Anschaffungen für das Feuerwehrwesen getätigt werden – Seitens des NÖ Landesfeuerwehrverbandes wurde ein Nissan Pathfinder zur Verfügung gestellt, der dem nunmehrigen Bezirksfeuerwehrkommandanten LFR Dietmar Fahrafellner als Dienstfahrzeug zur Verfügung steht.

Weiters wurde ein neues leistungsstarkes Notstromaggregat mit 150 kVA Leistung in Dienst gestellt, dass auch als Notreserve für den Magistrat St. Pölten als auch für die BH St. Pölten herangezogen wird.
Höhepunkt war sicher der groß angelegte Umbau im Verwaltungsgebäude der Feuerwehr, das nunmehr freundlich samt einem Kunstwerk seine Besucher empfängt.
Die umgebaute Kantine der Feuerwehr sorgt nunmehr für ein Feeling wie im „alten Spritzenhaus“.

Als Zielsetzung für 2007 nennt Kommandant LFR Fahrafellner vor allem die Stärkung der inneren Struktur der Feuerwehr, das zeigt auch die nachfolgende Auflistung der Beförderungen.
„Nicht ein Kommandant leitet allein das Wesen Feuerwehr, ohne den Rückhalt durch die Mannschaft ist das unmöglich“, so Fahrafellner in seiner Abschlussrede.
Die 140 Jahr Jubiläumsfeier der Feuerwehr im Mai 2007 wird mit Sicherheit zeigen, wie sich die Entwicklung einer der größten freiwilligen Feuerwehren in Österreich niederschlägt.

FF St. Pölten

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