Deutschland: Zwei Feuerwehrmänner sterben bei Orkan „Kyrill“
Deutschland: Zwei Feuerwehrmänner aus Nordrhein-Westfalen sind am Donnerstagaben, dem 19. Jänner 2007, im Zusammenhang mit Einsätzen zum Orkan „Kyrill“ verstorben.
Ein 39-jähriger Familienvater wurde im Landkreis Viersen von einem umstürzenden Baum erschlagen. Auf dem Weg zu einem Einsatz mussten die Feuerwehrkräfte einen auf der Straße liegenden Baum beseitigen, um weiterfahren zu können. „Eine Windböe wehte einen weiteren Baum um, der den Vater dreier Kinder traf und tödlich verletzte“, berichtet Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel. Ein zweites Todesopfer ist im Landkreis Düren zu beklagen: Ein 50-jähriger Feuerwehrmann starb nach einem Sturmeinsatz auf dem Weg nach Hause in seinem Fahrzeug.“
Von gespannt bis normal reicht die erste Bilanz, die sich nach dem Orkan „Kyrill“ in den deutschen Feuerwehren abzeichnet. „Bundesweit wurde uns von fast 70.000 Einsätzen berichtet“, erklärt Rudolf Römer, stellvertretender Bundesgeschäftsführer des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Bei rund 100.000 eingesetzten Feuerwehrkräften gab es zwei Todesopfer zu beklagen. Hinzu kommen mindestens 30 verletzte Feuerwehrangehörige – darunter etwa ein Berufsfeuerwehrmann in Dresden, der Kopfverletzungen davontrug.
