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Ktn: Dachstuhlbrand – Hochhaus in Klagenfurt stand in Flammen

Klagenfurt (Ktn): In der Landeshauptstadt heulten am Donnerstagvormittag, 18.1.2007, die Sirenen. Eine riesige Rauchsäule war weithin sichtbar über der Innenstadt aufgestiegen. Das Feuer wurde vermutlich durch Arbeiter ausgelöst.

Der Brand war am späten Vormittag im Dachstuhl eines siebenstöckigen Wohnhauses der „Neuen Heimat“ in der Klagenfurter Waidmannsdorferstraße ausgebrochen. Die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel. Das Dach, das bei dem Brand völlig zerstört wurde, war erst vor zwei Jahren neu gedeckt worden. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe der Berufsfeuerwehr, die ersten Löschtrupps waren daher sehr rasch am Einsatzort. 50 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Die Bewohner der 40 Wohnungen mussten von den Einsatzkräften evakuiert werden. Nach ersten Meldungen soll niemand verletzt worden sein. Die Brandbekämpfung konnte wegen der starken Rauchentwicklung vorerst nur von außen erfolgen, ein Durchschlagen der Flammen in den Wohnbereich wurde befürchtet. Die Feuerwehrleute bemühen sich, ein Ausbreiten des Brandes auf die darunter liegenden Wohnungen zu verhindern. Das Hauptproblem für die Feuerwehr war die mit 60 Zentimeter geringe Höhe des Dachstuhles. Ein Fortkommen wäre also nur kriechend möglich gewesen. Das sei aber wegen der Hitze, der starken Rauchentwicklung und herabstürzender Abdeckplatten zu gefährlich gewesen, sagte der Einsatzleiter. Mit vier Drehleitern gelang es der Feuerwehr, den Brand gegen 12.15 Uhr unter Kontrolle zu bekommen. Der Einsatz dauerte bis in die Nachmittagsstunden, weil zahlreiche Glutnester aufgespürt und gelöscht werden mussten. Wegen des Feuerwehreinsatzes und der zahlreichen Schaulustigen kam es in der Innenstadt zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen.

ORF Kärnten

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