Tirol: FF Schlitters zwischen 9. und 19.12.2006 fünfmal im Alarmeinsatz
Schlitters (Tirol): Ein einsatzreiches Jahr geht für die FF Schlitters langsam zu Ende. Vom 9.12.-19.12.2006 mussten wieder fünf Einsätze gemeistert werden.

Am 9.12.2006 wurde die FF Schlitters zu einem Brandmeldealarm in das neue Fachmarktzentrum gerufen. In einem Aufenthaltsraum hatten sich die Angestellten ihr Mittagessen zubereitet und so den Alarm ausgelöst. Nach der Aufklärungsarbeit über Arbeiten in Räumen mit Brandmeldern rückten die Feuerwehrleute wieder ein.
Am 13.12. gleich zweimal Alarm für die FF Schlitters. Zuerst wurden die Einsatzkräfte zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B169 nach Fügen gerufen. Der Meldung nach waren mehrere Fahrzeuge darin verwickelt, wie viele Verletzte und eingeklemmte war unklar. Als die Wehr am Einsatzort eingetroffen war, stellte sich Gottlob heraus das es sich nur um einen Sachschadenunfall handelte.
Wenige Stunden später schlug neuerlich der Piepser Alarm. Verkehrsunfall im Brettfalltunnel eine Person eingeklemmt. Als die FF Schlitters am Einsatzort eingetroffen war, wurde sofort klar, dass es dieses mal nicht so glimpflich ausgeht. Eine Pkw-Lenkerin hatte einen mit Rundholz beladenen Lkw frontal gerammt. Sie war schwerst in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und konnte nur geborgen werden als die FF Schlitters und Jenbach das Fahrzeug mit ihren Seilwinden der Rüstfahrzeuge auseinander gezogen hatten. Leider verstarb sie kurz nach ihrer befreiung.

Am 16.12. ein kurioser und nicht ganz duftfreier Einsatz. Ein Jungstier war in eine Jauchegrube gestürzt und war bis zum Kopf versunken. Zwei Mann rüstete sich mit Schwerem Atemschutz aus, um die Bergung durchzuführen. Ein Mann stieg in die Jauchegrube die ca. 1,5 m hoch mit Jauche gefüllt war und fixierte das Tier mit C-Schläuchen. Mit dem Frontlader eines Traktors konnte das Tier aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Am 19.12. wieder ein schwerer Verkehrsunfall. Auf der Straße in das Schigebiet Hochfügen war ein PKW-Lenker 60 m mit seinem Fahrzeug in eine Klamm gestürzt. Als die Feuerwehrleute am Einsatzort eingetroffen waren, wurden die Verletzten bereits vom Notarzt des Heli 4 erstversorgt. Der Lenker und seine Gattin die angegurtet waren wurden nur leicht verletzt die Tochter (sie war nicht angegurtet) wurde herausgeschleudert und schwer verletzt. Sie wurde mittels Tau direkt aus der Schlucht geflogen. Die FF Schlitters und FF Fügen bargen in einer aufwendigen Aktion noch das Fahrzeug da Treibstoff und andere Flüssigkeiten ausflossen.
