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Schweiz: Ikea-Parkhaus wegen Einsturzgefahr evakuiert

Aubonne (Schweiz): Das Parkhaus der Ikea-Filiale im waadtländischen Aubonne droht einzustürzen und musste am Samstagnachmittag, 16.12.2006, sicherheitshalber evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Auf der A1 kam es wegen der Evakuierung aber zu Verkehrsbehinderungen.

Diesen Einkauf hatten sich die über tausend Ikea-Kunden in Aubonne anders vorgestellt. Sie mussten samt ihren etwa 800 Autos im Tropfenzählersystem in Sicherheit gebracht werden. Für Kunden, die ohne Wartezeit nach Hause wollten, seien Busse und Taxis organisiert worden, sagte Filial-Direktor Jean-Christophe Leboulanger im Westschweizer Radios RSR.

Metallträger senkte sich: Der Alarm wurde kurz vor 13 Uhr ausgelöst, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Parkhaus wurde um 14.30 Uhr vorzeitig geschlossen, das Geschäft blieb offen. Ein Sicherheitsbeamter hatte das Problem entdeckt, wie Leboulanger, sagte.
Ein Metallträger hatte sich um fünf Zentimeter abgesenkt. Die sofort alarmierte Polizei errichtete eine Sicherheitszone um das Parkhaus, und ein spezialisiertes Unternehmen sicherte mit Stützen das Gebäude. Über 60 Feuerwehrleute und Ambulanzfahrzeuge wurden aufgeboten. Experten klären ab, weshalb sich der Träger abgesenkt hatte.

Gebäude erst acht Jahre alt: Das mehrstöckige Parkhaus stammt aus dem Jahr 1998. Nun wird es gesperrt bleiben, bis die Risiken abgeklärt sind. Glücklicherweise verfüge die Ikea in Aubonne noch über viele weitere Parkplätze, erklärte Leboulanger. So könne das Weihnachtsgeschäft einigermassen anständig stattfinden.

Neue Züricher Zeitung

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