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Nö: Technische Einsatzübung mit feuriger Überraschung in Himberg

Himberg (Nö): „Einstandsübung“ des designierten Gruppenkommandanten der FF Himberg, Michael Wannasek, am 19. Oktober 2006: „Verkehrsunfall, Pkw-Kleinbus-Radlader mit mehreren Verletzten und eingeklemmten Personen“ lautete der Alarmierungstext.

Unverzüglich machte sich das SRF als erstes Fahrzeug auf den Weg zum Unfallort. Kurz darauf folgten das TLFA-400 und das KLFW-500. Am Einsatzort eingetroffen begann der Übungseinsatzleiter mit dem Erkunden der Lage, um das Gerät gezielt einsetzen und somit eine bestmögliche Rettung der Eingeklemmten gewährleisten zu können. Schere und Spreizer vom SRF sowie das Kombigerät vom KLFW-500 kamen zum Einsatz. Das TLFA-4000 errichtete einen dreifachen Brandschutz (Wasser/Schaum/Pulver), die herumirrenden Verletzten wurden durch den Feuerwehrmedizinischen Dienst erstversorgt und bis zum Eintreffen der Rettung betreut.

Schneller als angenommen konnten alle eingeklemmten Personen aus ihrer Zwangslage befreit werden. Es folgte das übliche Procedere nach einer Übung. Kurze Nachbesprechung, versorgen der Geräte und Abfahrt ins Feuerwehrhaus. Sehr verwunderlich für die Übungsteilnehmer, warum der Übungsleiter es damit an diesem Tag so eilig hatte. Wenige Minuten später sollten sie den Grund dafür erfahren bzw. sehen…

Einrücken ins Feuerwehrhaus, lautete der Befehl. Auf Höhe der Eisenbahnunterführung Richtung Gutenhof erfolgte plötzlich eine weitere (Übungs-)Alarmierung: „Brandeinsatz: Zwei Fahrzeuge im Vollbrand, der Brand droht angrenzende Gebäude überzugreifen“. Womit unser Übungsleiter allerdings nicht gerechnet hatte war, dass just im Moment der Alarmierung ein voran fahrendes Fahrzeug wirklich eine Panne hatte und sehr verkehrsbehindernd auf der Bundesstraße B15 zum Stehen kam. Aus dem Übungseinsatzleiter wurde ein „realer“ Einsatzleiter. Eine kurze Lageerkundung ergab, dass für diesen Einsatz das KDOF ausreicht. SRF, TLFA-400 und KLFW-500 machten sich auf den Weg zum (Übungs-) Brandeinsatz.

Durch den ungeplanten Zwischenstopp auf der B15 war der Fahrzeugbrand schon bei der Anfahrt deutlich zu erkennen. Es folgte wieder eine kurze Lageerkundung durch den Übungseinsatzleiter: Schützen der angrenzenden Gebäude unter schwerem Atemschutz (KLFW-500), Ablöschen des Fahrzeugbrandes mit dem Mittelschaumrohr ebenfalls unter schwerem Atemschutz, Wasserversorgung TLFA-4000: Von einem nahe gelegenen Hydranten; KLFW-500 wird vom TLF gespeist.
Ähnlich schnell lief auch dieser Übungseinsatz ab: Der Brand konnte in kurzer Zeit gelöscht werden; ein Übergreifen auf die angrenzenden Gebäude wurde verhindert.

Anschließend der gewohnte Ablauf: Einsatzgeräte versorgen, Übungsnachbesprechung, Herstellen der Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus.

FF Himberg

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