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Wien: Massiver Schaumeinsatz beim Brand in der Fernwärme in Simmering

Wien-Simmering: Einen Großeinsatz hat die Wiener Feuerwehr zu Mittag des 29. August 2006 am Gelände der Fernwärme in Wien-Simmering gehabt. Eine Schredderanlage war gegen 11.00 Uhr in Brand geraten.

Dem raschen Eingreifen der Betriebsfeuerwehr am Gelände der Fernwärme in Simmering ist es zu verdanken, dass das Feuer sofort unter Kontrolle war. Dadurch konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert werden. Zur Sicherheit wurde aber auch die Berufsfeuerwehr alarmiert, die mit 50 Mann anrückte. Das Feuer brach jedenfalls in einer Halle aus, in der alte Kühlschränke entsorgt werden. Innerhalb kürzester Zeit stand ein großer Müllberg in Flammen – auch die Schredderanlage in der Halle fing Feuer.
Der Grund für den Brand ist vorerst noch unklar, für die Bevölkerung bestand aber keine Gefahr, erklärte die Feuerwehr. In der Anlage, die durch das Feuer total zerstört wurde, waren täglich bis zu sechs Tonnen ausgediente Kühlschränke geschreddert worden.

ORF Wien

Info der Rathauskorrespondenz Wien: Wie bereits kurz berichtet, musste die Feuerwehr Dienstag um 11 Uhr nach Simmering in die 11. Haidequerstraße 6 zu einem Brand in der Fernwärme Wien. Aus nicht feststellbarer Ursache war es im Bereich einer Müllschredderanlage zu einem Brand gekommen der in der Folge auch auf ein Förderband zu einem Müllbunker übergegriffen hatte. Bei Ankunft der Löschkräfte war bereits die Betriebsfeuerwehr mit 25 Mann und drei Schaumrohren im Einsatz. Der umfassende Löschangriff wurde zeitweise von vier Schaumrohren und einem Schaumwasserwerfer geführt. Die Wasserversorgung konnte dabei über das betriebsinterne Hydrantennetz sichergestellt werden. Am hartnäckigsten gestaltete sich die Brandbekämpfung im Bereich des unterirdischen Förderbandes, das schließlich mittels Schaum komplett geflutet werden musste.
Nach Angaben der Feuerwehr dürfte die Schredderanlage und das Förderband vom Brand komplett zerstört worden sein. Der Einsatz der Berufsfeuerwehr dauerte rund zwei Stunden, die weitere Beaufsichtigung wurde von der Betriebsfeuerwehr übernommen.

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