Oö: Ebenseer Dank für Einsatzkräfte
Ebensee (Oö): Nachdem 600 Feuerwehrmänner, 95 Mann der Bergrettung und 113 Bundesheersoldaten mit letztem Einsatz den Waldbrand im Ebenseer Gimbach-Bromberggebiet insgesamt 13 Tage lang bekämpft hatten, konnte zur Erleichterung der Gemeindeverantwortlichen schlußendlich das Kommando „Brand aus“ gegeben werden.
Ein Bezirk hält zusammen
Allein die Statistik dieses schwierig zu koordinierenden und technisch anspruchsvollen Löschangriffes ist beeindruckend: 950 Wasser- sowie 80 Mannschafts- und Geräteflüge mit insgesamt 6 Hubschraubern wurden absolviert, insgesamt wurden 1 Million Liter Wasser auf den Berg geflogen. 12 Tankwagen transportierten 400.000 Liter zum Wasserreservoir auf den Bromberg und erstmals kamen auch die Black-Hawk-Hubschrauber des Bundesheeres mit neuen 3000-Liter-Tanks zum Einsatz. Unterstützt wurden die vier Freiwilligen Feuerwehren aus Ebensee (Ebensee, Rindbach, Roith, Langwies) von ihren Kollegen aus Bad Ischl, Pfandl, Perneck, Ahorn, Lauffen, Bad Goisern, Agatha, Wirling, Altmünster, Nach dem See, Reindlmühl, Mondsee, Schwanenstadt, Kirchham, Gschwandt, Scharnstein und Ohlsdorf. Die Bergretter kamen von den Ortsstellen Ebensee und Traunkirchen. „Unser Bezirk hat in einmaliger Weise zusammengehalten.

Unter der professionellen Einsatzleitung von ABI Emil Hofinger und mit Unterstützung durch OBR Robert Bender, BR Stefan Schiendorfer, sowie BR Christian Humer war die Situation jederzeit unter Kontrolle. Das Ziel der Brandbekämpfung, ein Übergreifen der Flammen auf den bewaldeten Teil des Bromberges zu verhindern, wurde erreicht“, weiß Erwin Zeppetzauer.
Nach Beendigung der Löscharbeiten gehe es jetzt ans Aufräumen. Die Wassertanks am Berg müssen abgebaut, die Schlauchleitung eingeholt werden. „Durch die starken Regenfälle der letzten Tage ist die Gefahr jedenfalls endgültig gebannt. Auch die Vegetation wird sich schnell erholen“, so Zeppetzauer abschließend.
