Kalifornien: Waldbrände wüten weiter – 1. Todesopfer zu beklagen
Kalifornien (USA): Eine Woche nach Ausbruch der schweren Buschbrände in Kalifornien ist das erste Todesopfer zu beklagen.
Ein seit mehreren Tagen vermisster Mann sei am Vortag tot gefunden worden, sagte ein Sprecherin des Sheriffs von San Bernardino am 16. Juli 2006. Der Leichnam des 57-jährigen habe Brandverletzungen aufgewiesen. Bislang sind elf Menschen – neun Feuerwehrleute und zwei Zivilisten – in den Brandgebieten leicht verletzt worden.
Trotz unermüdlichen Einsatzes hatte die Feuerwehr nicht verhindern können, dass zwei Buschfeuer östlich der Millionenstadt Los Angeles eine gemeinsame Flammenfront bildeten. Das erste Feuer ist nach Angaben der Feuerwehr mittlerweile auf 60 Prozent der Fläche unter Kontrolle. Schlechter sieht es hingegen bei dem zweiten Brand aus, der gerade zu einem Zehntel gebändigt ist. Die Flammen vernichteten bisher 31.000 Hektar Busch- und Waldland.
