Technisch

Nö: FF-Bezirksführungsstab einberufen: Hochwasser im Bezirk St. Pölten

Bezirk St. Pölten (Nö): Der starke Regen der letzten 24 Stunden hat die Flüsse im Bezirk St. Pölten kräftig ansteigen lassen. Die Traisen führt in Windpassing laut letzter Messung um 13:30 Uhr (3. Juni 2006) bereits 290 Zentimeter Wasser, in den letzten Tagen sind es noch 70 Zentimeter gewesen.

Um bestmöglich vorbereitet zu sein und alle Feuerwehreinsätze zu koordinieren, hat Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Dietmar Fahrafellner den Bezirksführungsstab einberufen. Hand in Hand mit den Behörden wird der Hochwassereinsatz geleitet.

Aktuell liegt der Fokus auf der Traisen, die weiterhin ansteigt. In den letzten 60 Minuten waren es 8 Zentimeter. Der Wasserstand der Gölsen und der Pielach sind derzeit gleich bleibend, die Perschling fallend. Derzeit sind 31 Freiwillige Feuerwehren des Bezirks eingesetzt, die Arbeiten erstrecken sich dabei von Kontroll- über das Lösen von Verklausungen bis hin zum Aufschlichten von Sandsäcken. In Traismauer und St. Pölten wurde Alarmstufe 2 ausgelöst.

In St. Pölten wurde von Bürgermeister Matthias Stadler die Sperre beider Traisenufer angeordnet, da in mehreren Bereichen die Traisen übergelaufen ist. Bereits seit 8:20 Uhr wurden die Pegelstände aller wichtiger Flüsse im Bezirks laufend kontrolliert, am Vormittag vorsorglich 20.000 Sandsäcke aus Krems geholt. In Neulengbach stehen 12.000 Sandsäcke zur Verfügung, in St. Pölten 13.000. Zusätzlich stehen 1.500 Säcke vom Wirtschaftshof St. Pölten zur Verfügung, 400 davon sind bereits nach St. Pölten-Ochsenburg geliefert worden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert