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Nö: Technische, heiße Einsatzübung mit ASB in Strasshof

Strasshof (Nö): Im Zuge des Ausbildungsplans fand am Sonntag, dem 14. Mai 2006, eine weitere Einsatzübung statt. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) war ebenfalls vertreten.

Im Gegensatz zur „Standard-Übung“ wurde diesmal besonders darauf Wert gelegt, dass die ausrückenden Fahrzeuge mit einer realitätsgetreuen Mannschaftskonstellation besetzt werden (nicht nur erfahrene Einsatzkräfte, sondern auch ein großer Anteil von sich in der Grundausbildung befindlichen Kameraden in den ersten Fahrzeugen). Da wir uns auf die Sommerferien zu bewegen und die meisten „Jungkräfte“ Schüler sind, werden diese Juli und August vermehrt Tagsüber zu den Einsätzen erscheinen können.

Übungsannahme waren zwei kollidierte Fahrzeuge, deren Lenker „verrissen“ und ihre Pkws in den Wald und den Grünstreifen steuerten. Diese Situation war dem Ausbildungsleiter jedoch zu routinemäßig. So veranlasste er, dass der Lenker des Autos, das im Wald steckte im Fußraum eingeklemmt war und das andere zu brennen begann. Außerdem war das brennende Fahrzeug mit der Aufschrift „Lacke, Giftstoffe, etc…“
versehen, was zusätzliche Maßnahmen erforderte.

Während sich die Besatzung des Schweren Rüstfahrzeuges (Rüst
Strasshof) der eingeklemmten Person annahm, kümmerte sich die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeuges (Tank II Strasshof) um den Fahrzeugbrand/Schadstoffeinsatz. Der Brand wurde mittels Mittelschaum von einem – relativ jungen – Atemschutztrupp gelöscht, welcher anschließend die Gefahrengüter aus dem PKW barg und sicherstellte.

Währenddessen „klappte“ der Rettungstrupp von Rüst Strasshof das Dach des anderen Fahrzeuges weg (die A-Säulen bei der Windschutzscheibe wurden durchgeschnitten und der Himmel nach hinten gebogen – ähnlich wie bei einem Cabriolet), um die verletzte, eingeklemmte Person besser versorgen/erreichen zu können. Die ganze Übung hindurch versorgten die Mitglieder des ASB die Betroffenen vorbildlich, indem sie ihnen medizinischen als auch seelischen Beistand leisteten.

Durch diese Übung wurden einerseits das Zusammenspiel zweier Hilfsorganisationen (Feuerwehr, Arbeiter-Samariter-Bund) und andererseits die Fertigkeiten der eigenen (besonders der Jungen) Einsatzkräfte verbessert.
Wir danken dem ASB für die ständige Bereitschaft, an Übungen teilzunehmen und dem Ausbildungsleiter HBM Herbert Kurzweil und seinem Sohn PFM Wolfgang Kurzweil für die technischen Leckerbissen (Pyrotechnik, versteckte Kameras, etc.).

FF Strasshof

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