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Deutschland: Großbrand in VW-Werk in Baunatal bei Kassel

Baunatal (Deutschland): Eine Explosion im Volkswagenwerk in Baunatal bei Kassel (deutsches Bundesland Hessen) hat am 12. Mai 2006 einen Großbrand ausgelöst.

Menschen seien dabei nicht zu Schaden gekommen, teilte die Polizei mit. Am Abend sei der Brand unter Kontrolle gewesen. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar.
Über dem Werk stieg nach Ausbruch des Brandes eine riesige Rauchwolke auf. Der Feuerschein war kilometerweit zu sehen. Anrainer wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es sei nicht auszuschließen, dass auch giftige Gase austräten, teilte die Polizei mit. Neben der Werksfeuerwehr wurden sämtliche Feuerwehren des Landkreises Kassel alarmiert.

Der Brand war nach Auskunft der Polizei zunächst auf einem Schrottplatz des Werkes unter freiem Himmel ausgebrochen. Dort hatten sich Ausschussteile aus Leichtmetall entzündet, und es kam zu Explosionen. Wie ein VW-Sprecher sagte, war der Auslöser dafür Magnesium. Die Flammen griffen dann auf eine Halle über, in der ebenfalls Leichtmetallspäne gelagert waren. Schließlich geriet auch die Gießerei des Werkes in Brand. Da in den betroffenen Bereichen zum Zeitpunkt des Brandes jedoch niemand gearbeitet habe, sei auch niemand verletzt worden.
Die Umgebung des VW-Werkes vor den Toren Kassels wurde weiträumig abgeriegelt. Auch die Autobahn 49 Kassel-Marburg wurde in Höhe des Werkes gesperrt.

Das VW-Werk bei Kassel ist das zweitgrößte Werk von Volkswagen in Deutschland mit rund 14.500 Beschäftigten. In Baunatal werden vor allem Getriebe, Abgasanlagen und Karosserieteile gefertigt.

Österreichischer Rundfunk

Bericht der Salzburger Nachrichten:
Eine Explosion im Volkswagenwerk in Baunatal bei Kassel (deutsches Bundesland Hessen) hat am Samstag einen Großbrand ausgelöst. Menschen seien dabei nicht zu Schaden gekommen, teilte die Polizei mit. Am Abend sei der Brand unter Kontrolle gewesen. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar.

Über dem Werk stieg nach Ausbruch des Brandes eine riesige Rauchwolke auf. Der Feuerschein war kilometerweit zu sehen. Anrainer wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es sei nicht auszuschließen, dass auch giftige Gase austräten, teilte die Polizei mit. Neben der Werksfeuerwehr wurden sämtliche Feuerwehren des Landkreises Kassel alarmiert.

Der Brand war nach Auskunft der Polizei zunächst auf einem Schrottplatz des Werkes unter freiem Himmel ausgebrochen. Dort hatten sich Ausschussteile aus Leichtmetall entzündet, und es kam zu Explosionen. Wie ein VW-Sprecher sagte, war der Auslöser dafür Magnesium. Die Flammen griffen dann auf eine Halle über, in der ebenfalls Leichtmetallspäne gelagert waren. Schließlich geriet auch die Gießerei des Werkes in Brand. Da in den betroffenen Bereichen zum Zeitpunkt des Brandes jedoch niemand gearbeitet habe, sei auch niemand verletzt worden.

Die Umgebung des VW-Werkes vor den Toren Kassels wurde weiträumig abgeriegelt. Auch die Autobahn 49 Kassel-Marburg wurde in Höhe des Werkes gesperrt. Das VW-Werk bei Kassel ist das zweitgrößte Werk von Volkswagen in Deutschland mit rund 14.500 Beschäftigten. In Baunatal werden vor allem Getriebe, Abgasanlagen und Karosserieteile gefertigt.

Salzburger Nachrichten

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