Nö: Feuerwehrmatura: 9 Absolventen aus dem Bezirk St. Pölten
Bezirk St. Pölten (Nö): Der Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold – die so genannte „Feuerwehrmatura“ – gilt als die größte Herausforderung für die freiwilligen Helfer.

Dabei geht es nicht um körperliche Höchstleistung, sondern vielmehr um Theoriewissen rund um das Thema „Führen im Einsatzfall“. Von den 139 Silberhelmen aus dem ganzen Land, die ihr Wissen am Wochenende unter Beweis gestellt haben, sind auch sieben Florianis aus dem Bezirk St. Pölten zu finden. Zusätzlich haben zwei Repetenten ihren „Nachzipf“ aus dem Vorjahr geschafft.
Seit Ende Jänner haben sie sich an 14 Abenden auf die Königsdisziplin im Feuerwehrwesen vorbereitete und unzählige Stunden – zusätzlich zur „normalen“ Tätigkeit – in ihre Ausbildung gesteckt. Ebenso wie die 16 Vortragenden beim Vorbereitungslehrgang, angeführt von Bewerbsleiter-Stellvertreter Wolfgang Helm aus St. Pölten-Unterradlberg. Er führt die im Vergleich zu den Vorjahren geringere Teilnehmerzahl am heurigen Bewerb vor allem auf den Wahlmarathon im Jänner zurück: „Mit dem Wechsel eines Kommandos tut sich auch in der zweiten Reihe einiges. Da muss man sich erst einmal auf diese neue Tätigkeit konzentrieren.“ Für die nächsten Jahre sei dann wieder mit einem deutlichen Ansteigen der Anmeldezahlen für die Feuerwehrmatura zu rechnen, so Helm.

Während die „Goldenen“ in Tulln gefordert waren, wurde die FF-Ausbildung auch im Bezirk St. Pölten eifrig vorangetrieben: In Ochsenburg fand an der Traisen der Wasserdienstlehrgang statt, wo an drei Wochenenden (auch noch am kommenden) insgesamt 38 Feuerwehrler diesen speziellen Lehrgang absolvieren werden.
