USA: Buschfeuer von Kindern gelegt – 600 Hektar Land in Flammen
Florida (USA): Zwei Kinder im Alter von zehn und zwölf Jahren sollen am Wochenende in Florida Buschbrände gelegt haben, bei denen mindestens neun Wohnhäuser und 30 Fahrzeuge zerstört wurden.
Mehr als 600 Hektar Land wurden im Südwesten des amerikanischen Gliedstaats verwüstet. Den Kindern wird nach Polizeiangaben vorsätzliche Brandstiftung vorgeworfen. Nach einem dritten Jungen werde gefahndet.
Die Feuerwehr hatte die Brände bis Sonntagnachmittag, 30. April 2006, zu drei Vierteln unter Kontrolle. Am Samstag hatten rund 60 Personen ihre Häuser verlassen müssen, sie konnten am Sonntag zurückkehren. Den Bränden fielen mehrere Haustiere zum Opfer, auch zwei Feuerwehrautos wurden zerstört. 1000 Haushalte waren am Sonntag im Bezirk Lee nach Angaben der Elektrizitätsgesellschaft ohne Strom.
