Technisch

Bgld: Mehrere Tonnen Apfelsaft landeten im Straßengraben (Tschurndorf)

Tschurndorf (Bgld): Unverletzt überstand ein Lkw-Lenker aus Ungarn am Montagmorgen, 24. April 2006, einen Unfall auf der S31 bei Weppersdorf. Er war mit seinem 40 Tonnen Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen, die Ladung – Apfelsaft im Tetrapack – landete im Graben.

Aus noch unegklärter Ursache kam ein ungarischer Lkw-Lenker am Morgen des 24. April 2006 gegen 7.30 Uhr von der S31 bei Tschurndorf, Fahrtrichtung Mattersburg ab. Er konnte seinen Lkw – nachdem er aufs Bankett gekommen war – nicht mehr auf die Burgenlandschnellstraße zurückbringen. Der Laster kippte in den Graben. Der Lenker blieb dabei unverletzt. Eine stundenlange Sperre bzw. Behinderung für den Verkehr der S31 war die Folge. Erst am späten Nachmittag konnte diese für den gesamten Verkehr wieder freigegeben werden.

„Wir mussten mehrere Tonnen Apfelsaft aus dem Lkw schaffen, bevor wir mit der Bergung beginnen konnte. Zwei Spezialkräne der Firma Mensik wurden dazu angefordert“, erzählt Einsatzleiter und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Weppersdorf Eduard Winterer. Dafür standen insgesamt vier Feuerwehren mit 25 Mann im Einsatz. Sie luden die Apfelsaft-Tetrapacks auf Paletten.

Dieseltreibstoff floss aus: Beim Unfall wurde der Tank des Lkws leck geschlagen. Die Feuerwehren Weppersdorf, Kobersdorf, Tschurndorf und Kalkgruben konnten das Dieselöl aber mittels Ölbindemittel auffangen und binden. Eine Gefahr für die Unwelt bestand nicht.

Mit zwei Spezialkränen der Firma Mensik konnte der Sattelschlepper gegen 16.30 Uhr wieder auf alle vier Räder gestellt werden. Während der Bergungsarbeiten musste die S31 immer wieder für den Verkehr Richtung Mattersburg gesperrt werden.

BFK Oberpullendorf

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