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Wien: Brennende Menschen bei Wohnungsvollbrand aus dem Fenster gesprungen

Wien: Bei einem Brand in Wien-Hernals sind am Ostermontag, 17. April 2006, acht Personen verletzt worden. Vier Hausbewohner sprangen aus einer in Vollbrand stehenden Wohnung. Passanten versuchten zu helfen. Dabei gab es vier weitere Verletzte.

Um 12.30 Uhr brach in der Wohnung in der Rosensteingasse 53 ein Brand aus. Binnen kurzer Zeit stand die Wohnung in Vollbrand, die Flammen schlugen aus fünf Fenstern ins Freie. Vier Bewohner sprangen in Panik aus der brennenden Wohnung im zweiten Stock auf die Straße. Passanten wollten sie auffangen, hieß es von der Feuerwehr. Dabei gab es vier weitere Verletzte. Bei den Opfern handelt es sich um Mitglieder einer Familie.
Die Rettung rückte mit dem Katastrophenzug aus. Zwei Frauen mussten intubiert und künstlich beatmet werden. Sie haben rund 50-prozentige Verbrennungen zweiten und dritten Grades an den Beinen, Händen und am Oberkörper bzw. im Gesicht. Beide befanden sich am Montagnachmittag noch in Lebensgefahr. Ein Mann erlitt ein Halswirbelsäulentrauma und eine Knöchelfraktur, ein weiterer ebenfalls ein Trauma, eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen von zehn bis 15 Prozent der Haut an den Unter- und Oberarmen. „Die Patienten wurden in das AKH, das Hanusch-Krankenhaus und in das Wilhelminenspital gebracht“, sagte eine Medizinerin der Wiener Rettung. Ebenfalls verletzt wurden nach Angaben der Polizei vier Passanten, die helfen wollten. Unklar war zunächst gewesen, ob alle vier Personen gesprungen waren. Laut Einsatzleiter der Feuerwehr war dies der Fall. Die Verunglückten wurden von Passanten erstversorgt, ihre Brandwunden mit Wasser gekühlt. Ein Hausbewohner hatte vor dem Eintreffen der Löschmannschaften die Gashauptzufuhr abgedreht. Eine 93-jährige Frau wurde aus ihrer
verrauchten Wohnung von der Feuerwehr gerettet. Um 12.53 Uhr war der Brand gelöscht. Die Aufräumarbeiten dauerten allerdings an. Straßensperren führten zu Verkehrsbehinderungen. Die Straßenbahnlinie 9 wurde vorübergehend umgeleitet. Laut Feuerwehr befand sich in der Wohnung ein Moped. Es könnte den Brand ausgelöst haben, so die Annahme der Experten. Näheres sollen nun die Untersuchungen klären.

ORF Wien

Bericht der Rundschau:
Mehrere Personen, zum Teil brennend, sind aus einer in Vollbrand stehenden Wohnung in Wien Hernals gesprungen. Dies berichteten die Einsatzkräfte. Vier Personen verletzten ich bei dem Sprung schwer. Passanten dürften versucht haben, sie aufzufangen. Der Alarm wurde gegen 12.30 Uhr ausgelöst, wie die Rathauskorrespondenz berichtete. Nach Angaben der Feuerwehr war die Brandursache zunächst ungeklärt. Beim Eintreffen des Löschzuges schlugen Flammen aus fünf Fenstern. Mehrere Personen waren zu diesem Zeitpunkt in ihrer Verzweiflung bereits in die Tiefe gesprungen. Die Rettung rückte mit dem Katastrophenzug aus.

Zwei etwa 30-jährige Frauen mussten intubiert und künstlich beatmet werden. Sie haben rund 50-prozentige Verbrennungen zweiten und dritten Grades an den Beinen, Händen und am Oberkörper bzw. im Gesicht. Ein etwa 28 bis 35 Jahre alter Mann erlitt ein Halswirbelsäulentrauma und eine Knöchelfraktur, ein weiterer (um die 50 Jahre alt) ebenfalls ein Trauma, eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen von zehn bis 15 Prozent der Haut an den Unter- und Oberarmen. „Die Patienten wurden in das AKH, das Hanusch-Krankenhaus und in das Wilheminenspital gebracht“, sagten Rettungskräfte der APA. Unklar war zunächst, ob alle vier Personen oder drei von ihnen aus der Wohnung gesprungen waren. Laut Feuerwehr wollten Passanten die Opfer noch auffangen. Dabei könnte ein Helfer ebenfalls verletzt worden sein. Um 12.53 Uhr war der Brand gelöscht. Die Aufräumarbeiten dauerten allerdings an. Straßensperren führten zu Verkehrsbehinderungen. Die Straßenbahnlinie 9 wurde vorübergehend umgeleitet.
Oö. Rundschau

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