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China: 22 Tote nach Explosion in Krankenhaus

China: Bei einer schweren Explosion in einer Garage eines Krankenhauses in Nordchina sind am Montag, dem 10. April 2006, mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen.

Es sei unklar, wie viele Personen verletzt worden seien, berichtete ein Sicherheitsbeamter des Hospitals in Yuanping (Provinz Shanxi). Die Zahl der Opfer könnte im Laufe der Bergungsarbeiten noch steigen. „Es war eine gewaltige Explosion“, berichtete ein Wachmann. „Im Umkreis von einem Kilometer sind alle Fenster kaputt gegangen.“ Die Ursache der Explosion in der Früh war zunächst unklar. Ein Augenzeuge habe zuerst ein Feuer in der Garage gesehen. „Eine Minute später ging alles hoch“, sagte der Wachmann. Der Augenzeuge sei verletzt worden.

Die Garage habe Platz für vier bis fünf Ambulanzwagen gehabt und sei in einem einstöckigen Haus untergebracht gewesen. „Das Haus wurde völlig zerstört.“ Über der Garage hätten zwei Familien gelebt, berichteten Angestellte. An einem benachbarten fünfstöckigen Wohnhaus für Mitarbeiter des Krankenhauses wurden die Wände an einer Seite schwer beschädigt, wo fünf Familien gelebt haben sollen. Es seien keine Patienten und Ärzte unter den Toten und Verletzten, hieß es. Das Krankenhaus, das zum Xuangang Kohle- und Elektrizitätswerk gehört, musste seinen Betrieb einstellen.

Salzburger Nachrichten

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