Nö: Pegel gehen zurück, Arbeiten gehen weiter
Bezirk Gänserndorf (Nö): Am heutigen Tage ist der Pegelstand der March gesunken. Die Arbeite wurden mit 1037 Mann mit Hochdruck weitergeführt.
Die Dämme halten
Einen großen Erfolg können die derzeit eingesetzten Kräfte im Katastrophengebiet verzeichnen. Der Weidenbachdamm bei Zwerndorf hält nach wie vor den Wassermassen stand. In mühevoller Schwerstarbeit wurde der Damm auf 200 Metern Länge verstärkt und abgedichtet. Derzeit wir das Wasser mit Hilfe von 9 Hochleistungspumpen, mit einer Gesamtleistung von 68.000 Litern pro Minute, aus dem Weidenbach zurück in die March gepumpt um den Damm weiter zu entlasten. Die Evakuierung in Zwerndorf ist aufgehoben, die Bewohner können wieder in ihre Häuser zurück!

Die Pegel gehen weiter zurück´
In Hohenau ist der Pegel bereits auf 548 cm gefallen. Der Höchstwert lag bei 617 cm. Laut den Prognosen werden die Pegel auch weiterhin fallen und die aufgeweichten Dämme entlasten. Die Gefahr eines Durchbruches ist dennoch nicht gebannt. Aufgrund der ausgezeichneten Arbeit aller Einsatzkräfte sind die Dämme derzeit optimal gesichert.
Gasstation in Baumgarten gesichert
Die Gasstation in Baumgarten wird wie bisher von einem 500 Meter langen mobilen wasserbefüllten Damm und etlichen Sandsäcken gesichert.

Überflutete Häuser können zur Zeit nicht ausgepumpt werden
Überflutete Häuser im Überschwemmungsgebiet können noch nicht ausgepumpt werden. Das Wasser steht dazu noch zu hoch. Außerdem würde ein auspumpen des Kellers bei einer bestehenden Überflutung zu einer Instabilität führen da das Wasser von außen zu stark gegen die Kellerwand drücken würde und ein Haus dadurch einstürzen könnte.

Eingesetzte Kräfte im gesamten Katastrophengebiet:
Feuerwehr: 506
Rotes Kreuz: 31
Bundesheer: 340
Zivilpersonen: 166
Gesamt: 1037
Bereits gestern haben zusätzlich 92 Mann der ÖBB die Sicherungsmaßnahmen im Katastrophengebiet unterstützt. Auch heute waren 82 Arbeiter der ÖBB vor Ort.

