Tirol: Vogelgrippefall in Kiefersfelden – auch Ebbs betroffen
Ebbs (Tirol): Nachdem vom Landratsamt Rosenheim am Abend des 15.03.2006 bestätigt wurde, dass bei einer am Inn in Kiefersfelden aufgefundenen Wildente, das H5N1 Virus festgestellt wurde, wurde bei der Bezirkshauptmannschaft Kufstein unverzüglich ein Expertenstab einberufen.
Und um die Auffindungsstelle des infizierten Tieres wurde bereits eine 3 Kilometer breite Schutzzone, welche die Gemeinde Ebbs betrifft und eine 10 Kilometer breite Überwachungszone in den Gemeinden Walchsee, Rettenschöss, Niederndorf, Erl, Kufstein und Langkampfen erlassen. Sämtliche betroffenen Gemeinden wurden bereits informiert. Die in der Schutz- und Überwachungszone befindlichen Geflügelbetriebe werden derzeit über die zu treffenden Maßnahmen unterrichtet und es erfolgen Kontrollen durch den Amtstierarzt.
Wenn tote Wasservögel aufgefunden werden, sollte unverzüglich die nächste Polizeidienststelle oder die Bezirkshauptmannschaft Kufstein verständigt und ein Berühren der Vögel vermieden werden. Der Bevölkerung wird empfohlen, in der Schutz- bzw. Überwachungszone Hunde an die Leine zu nehmen und Katzen nicht frei herumlaufen zu lassen. Eine Gefahr für Menschen besteht derzeit nicht.
Auskünfte werden bei der Bezirkshauptmannschaft Kufstein unter der Nr. 05372/606-6010 erteilt.
Mehr Infos bzw. Links und ein Video-Stream ist auf der Homepage http://www.ff.ebbs.at zu finden.
