Türkei: Bus stürzte in Fluss – Bis zu 30 Tote
Türkei: In der Türkei ist in der Nacht den 9. März 2006 ein Bus in einen rasch fliessenden Fluss gestürzt. Es muss mit etwa 30 Toten gerechnet werden. Offenbar wurden viele Passagiere aus dem Bus gespült und ertranken im Fluss.
Bei einem Busunfall in der Türkei sind vermutlich 30 Personen ums Leben gekommen. Zwölf Passagiere wurden bis Donnerstagnachmittag tot aus dem Bus geborgen, der in der Nacht rund 350 Kilometer östlich von Ankara von der Strecke abgekommen und in einen Fluss gestürzt war. Zwei weitere Leichen wurden 20 Kilometer flussabwärts gefunden, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Von 16 Insassen fehlte jede Spur. Die Behörden gingen davon aus, dass sie ebenfalls aus dem Bus gespült wurden und ertranken.
Die Rettungsmannschaft suchte die Ufer des Flusses Kelkit ab, Taucher waren im Einsatz. Zur Erleichterung der Suche liessen die Behörden laut Anadolu die Tore eines nahe gelegenen Dammes schliessen, um das nachfliessende Wasser zu stauen und so den Wasserspiegel zu senken.
Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht. Ein Passagier konnte sich aus dem Bus befreien und Hilfe holen. Auch zehn weitere Insassen seien aus dem Bus entkommen und hätten auf dem Dach des Fahrzeugs auf die Helfer gewartet, berichtete Anadolu. Der Bus war auf dem Weg von Istanbul nach Van an der Grenze zum Iran.
